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Spiritualität ohne Gott.
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Spiritualität ohne Gott.

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Sprache: Deutsch
V&R Unipress, Vienna University Press
Baruch Spinoza lieferte das Stichwort: „Deus sive natura“. Eine solche Naturphilosophie mit ihrem... mehr
Spiritualität ohne Gott.
Baruch Spinoza lieferte das Stichwort: „Deus sive natura“. Eine solche Naturphilosophie mit ihrem ontologischen Denkhorizont hat dann, auf unterschiedlichem Niveau, Karriere gemacht und sich mit anderen Strömungen verbunden, wie Hermetik, Mystik, asiatischen Traditionen oder Holismus und Vitalismus. Im Mittelpunkt stehen die selbsttätige Natur, eine zur Entfaltung der innewohnenden Potentiale drängende Energie, die kosmische Dimension, die unerhebliche Bedeutung des Ich und des Bewusstseins, die schmerzlose Verbindung von Gut und Böse sowie von Leben und Tod im Schicksal. Je mehr Naturwissenschaften und Technologien die Natur gefährden, desto aktueller wird die göttliche Natur ohne Gott, die heute in vielen Varianten lebendig ist, exemplarisch aufgezeigt an: Maria Montessori, C. G. Jung, Abraham Maslows „Ontopsychologie“, an Carl Rogers, Elisabeth Kübler-Ross und Manfred Josuttis. Abschließende Thesen argumentieren, auf welche Wunden in Theologie und Kirche solche Konzepte ihren Finger legen, aber auch, dass deren Monismus ein destruktives Potential enthält, weil viele Aspekte einer menschlichen Existenz ausgeblendet bleiben.
Autoreninfos
    • Susanne Heine
    • Dr. theol. Susanne Heine ist Professorin für Praktische Theologie und Religionspsychologie an der Universität Wien.
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