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Olfaktorische Reize als Anleitung zur εὐσέβεια.
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Olfaktorische Reize als Anleitung zur εὐσέβεια.

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Sprache: Deutsch
V&R Unipress, Vienna University Press
 Gregor von Nyssa (335/40 – nach 386) legt in seinen Homilien zum Hohenlied die Aromata als... mehr
Olfaktorische Reize als Anleitung zur εὐσέβεια.
 Gregor von Nyssa (335/40 – nach 386) legt in seinen Homilien zum Hohenlied die Aromata als Tugenden aus, als Aromata der εὐσέβεια. Εὐσέβεια gewinnt Gestalt in der Braut, die ihre Schönheit als Annäherung an den Bräutigam (Christus) im Beziehungsgeschehen der Liebe zwischen Braut und Bräutigam erhält, artikuliert über den Eros, der durch den Geruchssinn ausgelöst wird. Das Geruchspanorama und der Geruchssinn werden so zu einer zentralen hermeneutischen Kategorie, welche Gotteserkenntnis und Tugendwandel als εὐσέβεια sensualisiert und „ästhetisiert“.