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Insomnie und Hypersomnie bei Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Störungen
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Insomnie und Hypersomnie bei Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Störungen

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Sprache: Deutsch
Vandenhoeck & Ruprecht
Leitsymptom von Schlafstörungen ist der nicht erholsame Schlaf, aus dem eine Tagesschläfrigkeit... mehr
Insomnie und Hypersomnie bei Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Störungen
Leitsymptom von Schlafstörungen ist der nicht erholsame Schlaf, aus dem eine Tagesschläfrigkeit resultiert. Infolgedessen stellen sich in der Praxis Mischbilder aus Beschwerden über zu wenig bzw. zu viel Schlaf sehr häufig dar. Für die Untersuchung und Behandlung organischer Schlafstörungen und Störungskomponenten sind verfügbare Instrumente, Leitlinien und Anlaufstellen (Schlafzentren oder Schlaflabore) dabei deutlich weiter fortgeschritten als für nicht-organische Schlafstörungen und Störungskomponenten. Dies erschwert insbesondere in der kinder- und jugendpsychiatrischen/-psychotherapeutischen Arbeit eine angemessene Berücksichtigung dieser Komponenten, wobei neben psychiatrischen natürlich auch neurologische und internistische Erkrankungen gestörten nächtlichen Schlaf und Beeinträchtigungen am Tag mitbedingen können. Für die Erfassung gestörten nächtlichen Schlafsgibt es verschiedene Instrumente und Methoden, die teilweise auch in der Praxis bereits gute Verbreitung gefunden haben (z. B. Schlaftagebücher, spezifische Fragebögen und Interviews). Für die Erfassung von Tagesschläfrigkeit und die Abgrenzung gegenüber Tagesmüdigkeit existieren ebenfalls Instrumente und Methoden, welche jedoch noch weniger Verbreitung und Anwendung zu erfahren scheinen. Vorgestellt werden vor diesem Hintergrund hier überblicksartig Definitionen, Unterscheidungsmerkmale und klinische Instrumente sowie Leitlinien zum Umgang mit „zu viel und zu wenig Schlaf“ am Tag bzw. in der Nacht. The common symptom of sleep disorders is non-restorative sleep, which results in daytime sleepiness. Therefore in clinical practice simultaneous complaints of „not enough“ and „too much“ sleep are very frequent. For the investigation and treatment of organic sleep disorders, available instruments, guidelines and specialised institutions (sleep centres or sleep laboratories) are more advanced than for non-organic sleep disorders. Especially in the child and adolescent psychiatric and psychotherapeutic field this complicates an appropriate treatment. In addition multiple psychiatric, neurological and other somatic diseases can disrupt nighttime sleep and cause impairments during the day too. There are various instruments and methods to cover disturbed nocturnal sleep, some of which have already found widespread use in clinical practice (e. g. sleep diaries or specific questionnaires and interviews). For the examination of daytime sleepiness instruments and methods are available too, which by now seem to be less widely used. Against this background an overview of definitions, distinctive features and clinical instruments as well as guidelines for dealing with “too much and too little sleep” during the day or at night shall be presented.
Autoreninfos
    • Gerd Lehmkuhl
    • Prof. Dr. med. Gerd Lehmkuhl, Diplom-Psychologe, Psychoanalytiker, war Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität zu Köln.
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    • Stephan Bender
    • Prof. Dr. med. Stephan Bender ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universitätsklinik Köln.
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