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Schlafen kann man lernen: Leitlinienbasierte Diagnostik und Behandlung von Insomnien und Alpträumen im Kindes- und Jugendalter
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Schlafen kann man lernen: Leitlinienbasierte Diagnostik und Behandlung von Insomnien und Alpträumen im Kindes- und Jugendalter

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Sprache: Deutsch
Vandenhoeck & Ruprecht
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Schlafen kann man lernen: Leitlinienbasierte Diagnostik und Behandlung von Insomnien und Alpträumen im Kindes- und Jugendalter
Schlechter Schlaf, Schlafmangel und Schlafstörungen kommen schon im frühen Kindesalter häufig vor. Die häufigsten Störungsbilder sind Insomnien und Alpträume. Das Chronifizierungsrisiko ist hoch und die Tagesbeeinträchtigungen umfassend. Diese reichen von Emotionsregulationsproblemen über Leistungseinschränkungen, Aggressivität bis hin zum erhöhten Risiko bezüglich der Suizidalitätsentwicklung. Eine frühzeitige und effektive Diagnostik und Therapie ist daher wichtig. Da sich die Schlafsymptomatik je nach Alter unterscheidet,sollte die Therapie altersangepasst erfolgen. Diverse leitlinien- und evidenzbasierte altersorientierte Verfahren für das Grundschulalter sowie Jugendalter werden vorgestellt. Aber auch die Eltern von jungen Kindern sind oftmals deutlich von der Schlafproblematik des Kindes betroffen und belastet und profitieren hinsichtlich des verbesserten eigenen Schlafes von der schlafbezogenen Behandlung ihres Kindes. Die Studienlage ist jedoch noch deutlich verbesserungsfähig. Umfangreiche altersorientierte und randomisiert kontrollierte Studien sowie Studien, die komorbide Störungen oder Schlafstörungen im Rahmen von anderen psychischen Störungen adressieren, sollten initiiert werden. Zudem sollte die Effektivität einer Schlafbehandlung bei psychischen Problemen genauer untersucht werden. Impaired sleep, short sleep duration and sleep disorders appears also in early life. The most frequent sleep disorders are insomnia and nightmares. Risk of chronification is high and daytime impairments are extensively from emotion regulation problems, impaired performance, and aggression up to suicidality. Therefore, early diagnostic and treatment is necessary. As symptoms vary according to age, treatment should be strictly age-dependent. Various guideline-oriented and age-dependent treatments will be presented. Beyond, parents often have daytime impairments due to the child’s sleep problem and therefore report an improvement of their own sleep after treatment. However, more studies are necessary and randomized controlled and age-oriented studies are necessary with inclusion of comorbid disorders or address sleep disorders in the context of mental disorders. In addition, efficacy of sleep treatment in mental disorders should be studied.
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