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Zeitschrift

Bildung und Erziehung 2019 Jg. 72, Heft 1

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
128 Seiten, kartoniert
Vandenhoeck & Ruprecht
Das Heft zeigt eine Bandbreite an möglichen Forschungsfragen und -zugängen, die alle von hoher... mehr
Bildung und Erziehung 2019 Jg. 72, Heft 1

Das Heft zeigt eine Bandbreite an möglichen Forschungsfragen und -zugängen, die alle von hoher Aktualität und gesellschaftlicher Relevanz sind.

„Politikmobilität und ‚datenbasierte‘ Educational Governance: (Weiter-)Entwicklung einer topologischen Perspektivierung“ von Sigrid Hartong gibt einen fundierten Einblick in die Herausforderungen, die der „spatial turn“ für das Konzept der Educational Governance mit sich bringt. Miriam Buse und Michael Hermes beschäftigen sich mit „Schulengagement und Bildungsorientierungen von Eltern an Übergängen im Bildungssystem“. und beleuchten an zwei Fallbeispielen zum einen den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule und zum anderen den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium. „Soll die Erziehung von Kindern in staatlichen Schulen frei von Religion sein?“ fragt Radoslav Huth im dritten Beitrag Er überprüft mithilfe statistischer Verfahren sechs Hypothesen, die verschiedene Zusammenhänge zwischen religiöser sowie politischer Sozialisation, konfessioneller sowie institutioneller Spezifika und der (Nicht-)Akzeptanz von Religion als ordentliches Lehrfach thematisieren. „Lehrkräfte als Mediatoren von Bildungs- und Erziehungsprozessen – die Rolle der politisch-religiösen Einstellungen (angehender) Lehrkräfte für den Islamischen Religionsunterricht“ thematisieren Veronika Zimmer, Rauf Ceylan und Margit Stein. Auf der Basis einer qualitativen Befragung von 34 muslimischen Religionslehrer*innen und Lehramtsanwärter*innen typisieren sie drei unterschiedliche Einstellungen zu Deutschland und dem deutschen Grundgesetz. Detlef Gaus erörtert „Zwischen Professionalisierung und Freiwilligenarbeit. Zur Entwicklung neuer Tätigkeitsformen im Bildungssystem und deren Bedeutung für die Lage pädagogischer Fachlichkeit“ die These, dass sich neue Hybridstrukturen zwischen Hauptberuflichen und Freiwilligen im deutschen Bildungssystem abzeichnen, die für außerschulische pädagogische Berufe massive Herausforderungen ihrer eigenen Standards mit sich bringen. Thomas Rucker betont in „Bildungstheoretische Didaktik revisited? Über die Möglichkeiten und Grenzen einer bildungstheoretischen Neujustierung der Allgemeinen Didaktik“ die Notwendigkeit der bildungstheoretischen Ausrichtung einer Allgemeinen Didaktik vor dem Hintergrund der Bestimmung des Unterrichts als Aufgabe. Er konkretisiert das an zwei bildungstheoretischen Ansätzen allgemeiner Didaktik von Wolfgang Klafki und Jörg Ruhloff.

Die bunte Palette an Beiträgen zeigt, wie aspektreich und vielseitig sich Forschung im Bereich von Erziehung und Bildung darstellt – wir wünschen den Leser*innen dieses Heftes viele gedankliche Anknüpfungspunkte in Wissenschaft und Praxis.

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