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Bindungskompetenzen psychisch kranker Eltern stärken: Adaptation und Pilottestung des mentalisierungsbasierten Leuchtturm-Elternprogramms
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Bindungskompetenzen psychisch kranker Eltern stärken: Adaptation und Pilottestung des mentalisierungsbasierten Leuchtturm-Elternprogramms

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Sprache: Deutsch
Vandenhoeck & Ruprecht
SummaryStrengthening Attachment Competencies in Parents with Mental Illness: Adaptation and... mehr
Bindungskompetenzen psychisch kranker Eltern stärken: Adaptation und Pilottestung des mentalisierungsbasierten Leuchtturm-Elternprogramms
SummaryStrengthening Attachment Competencies in Parents with Mental Illness: Adaptation and Pilot Testing of the Mentalization-Based Lighthouse Parenting Program Mentalizing describes the imaginative ability to understand human behaviour in terms of mental states. Parents with mental illnesses and experiences of early maltreatment frequently show impairments in mentalizing, which negatively impact their caregiving competences for the child. A number of mentalization-based programs to strengthen parental competences have been developed and most of them have been positively evaluated with regard to their efficacy. However, approaches which specifically aim to reach highly impaired families with children from different age groups and which can be implemented in psychiatric settings are currently lacking. The newly adapted mentalization-based Lighthouse-Parenting Program aims to fill this gap and strengthen competences of parents with a mental illness. The specific MBT-based stance, the structure and content of this new program are outlined and first results of a pilot test are presented. The program is a promising approach, which can easily be trained and implemented in existing mental health care systems. The Lighthouse-Parenting Program aims to improve the relationship between parent and child, to reduce parental stress and in the long-term to promote the child’s development. A randomized controlled trial to evaluate the program’s effectiveness is currently being planned. ZusammenfassungMentalisieren beschreibt die imaginative Fähigkeit, das eigene Verhalten oder das Verhalten anderer Menschen durch Zuschreibung mentaler Zustände zu interpretieren. Einschränkungen in der Mentalisierungsfähigkeit finden sich insbesondere bei Eltern mit psychischen Erkrankungen und frühen Misshandlungserfahrungen und beeinträchtigen die elterlichen Kompetenzen in der Versorgung und Betreuung des Kindes. Es existieren bereits einige mentalisierungsbasierte Programme, die elterliche Kompetenzen stärken und empirisch größtenteils positiv bezüglich ihrer Wirksamkeit evaluiert wurden. Bisher fehlen jedoch Ansätze, die insbesondere stark belastete Familien mit Kindern verschiedener Altersgruppen erreichen und in bestehende psychiatrische Settings implementierbar sind. Hier setzt das neu adaptierte mentalisierungsbasierte Leuchtturm-Elternprogramm an, welches die Stärkung der elterlichen Kompetenzen zum Ziel hat. Die spezifische therapeutische MBT-basierte Haltung sowie Struktur und Inhalte des Programms werden vorgestellt sowie erste Ergebnisse einer Pilottestung. Das Programm stellt einen vielversprechenden Ansatz dar, der leicht trainierbar ist und einfach in bestehende Versorgungsstrukturen implementiert werden kann. Es soll die Bindungsbeziehung der Eltern mit ihrem Kind verbessern, elterlichen Stress reduzieren und langfristig die Entwicklung des Kindes fördern. Eine randomisiert kontrollierte Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit des Programms ist in Planung.
Autoreninfos
    • Jana Volkert
    • Dr. phil. Jana Volkert, Dipl.-Psych., B. A. (Hons), psychologische Psychotherapeutin in Ausbildung (Schwerpunkt: Tiefenpsychologie), ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychosoziale Prävention, Zentrum für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg.
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    • Svenja Taubner
    • Prof. Dr. phil. Svenja Taubner, psychologische Psychotherapeutin mit der Fachkunde Analytische Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, ist Professorin für Psychosoziale Prävention und Direktorin des gleichnamigen Instituts in der medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Sie ist Supervisorin und Ausbilderin für Mentalisierungsbasierte Therapie mit Adoleszenten (MBT-A). Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschriften »Psychotherapeut«,und »Praxis der Kinderpsychologie und...
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