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Gesellschaftspolitik in der DGSF. Motive, Entwicklungen, Stolpersteine und Hoffnungen
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Gesellschaftspolitik in der DGSF. Motive, Entwicklungen, Stolpersteine und Hoffnungen

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Sprache: Deutsch
Vandenhoeck & Ruprecht
Zusammenfassung Systemische Therapie hat sich in ihren Anfängen parallel zu politischen... mehr
Gesellschaftspolitik in der DGSF. Motive, Entwicklungen, Stolpersteine und Hoffnungen

Zusammenfassung Systemische Therapie hat sich in ihren Anfängen parallel zu politischen Bewegungen für Bürgerrechte, Ökologie und Gewaltfreiheit entwickelt. Aktuelle Entwicklungen legen eine »Re-Politisierung« der systemischen Therapie und Beratung nahe. Herausfordernd ist dafür die Verknüpfung einer ambiguitätstoleranten »sowohl-als-auch-Haltung« mit einer parteilichen »entweder-oder-Haltung«. Der Aufsatz unterscheidet mehrere mit systemischem Denken kompatible und inkompatible Politikverständnisse, beschreibt bisherige Hindernisse und Stolpersteine des Projektes »Gesellschaftspolitik in der DGSF« und endet mit vier Zukunftshoffnungen für Supervision und Intervision, für den Theoriediskurs, für kraftvolle Stellungnahmen und Kampagnen und für die innerverbandliche Partizipation SummarySociety and politics in DGSF. Motives, development, stumbling blocks, and aspirationsIn it’s early days, systemic therapy developed parallel to civil rights, ecology-, nonviolence and other political movements. Current developments call for a «re-politisizing» of professional systemic practice. Such re-politisizing calls for a conceptual reconciliation between an ambiguity-friendly «both-and» attitude, familiar from therapy and consultation, with an «either-or» attitude, typical for political positioning. Both are needed. The author differentiates political positions, that he sees as compatible or incompatible with systemic thinking. He describes obstacles and stumbling stones of the project «Society and politics in DGSF» and finally formulates four aspirations for case consultation, theoretical discourse, political campaigning and positioning of DGSF as an organization, and membership participation within DGSF.

Autoreninfos
    • Jochen Schweitzer
    • Prof. Dr. rer. soc Jochen Schweitzer, Diplom-Psychologe, ist hauptberuflich am Institut für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg und freiberuflich als systemischer Coach, Organisationsberater und Dozent tätig. Er ist Mitgründer und derzeit Vorsitzender des Helm Stierlin Instituts in Heidelberg (hsi). Von 1997 bis 2000 war Schweitzer 2. Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Familientherapie (DAF), von 2007 bis 2013 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft...
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