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Der Donauraum 2012 Jg. 52, Heft 3/4: (In-)Equality. Political, Economic, Gender and Spatial Aspects

Zeitschrift des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa

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Ausgabeformat:

Sprache: Deutsch
ca. 0 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-205-79506-3
Böhlau Verlag Wien
Gleichheit ist - neben Gerechtigkeit und Solidarität – ein Grundwert des Sozialismus, der nach... mehr
Der Donauraum 2012 Jg. 52, Heft 3/4: (In-)Equality. Political, Economic, Gender and Spatial Aspects

Gleichheit ist - neben Gerechtigkeit und Solidarität – ein Grundwert des Sozialismus, der nach der Wende von 1989 als gescheitert gilt: Er hatte mit der Art und Weise, wie er den Ausgleich von Ungleichheiten suchte, Wirtschaft und Gesellschaft überfordert. Wie aber wirkte sich die Transformation vom Sozialismus zur Demokratie, von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft auf die Gleichheit in den Ländern Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas aus? Peter Jordan, der Herausgeber der vorliegenden Nummer des »Donauraums«, konstatiert in seinem Vorwort, dass die Entwicklung des Marktliberalismus ganz generell einhergegangen sei mit der Entstehung und Verstärkung von Disparitäten. Im Band, der aus dem »3rd Young Scientists’ Forum« des IDM hervorgegangen ist, benennen und beschreiben achtzehn junge WissenschaftlerInnen aus der Region in sechzehn Beiträgen Felder der Ungleichheit in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa. Die Bandbreite reicht dabei von der nationalen Identitätsbildung über die EU-Integration, die europäische Schuldenkrise und die Korrelation zwischen ökonomischer Ungleichheit und politischer Stabilität bis zu Fragen der Migration, der regionalen Entwicklung und der Geschlechtergerechtigkeit. Nur aus der wissenschaftlich präzisen Dokumentation und sorgfältigen Analyse der Gründe für die Ungleichheit können Strategien für die Überwindung derselben entstehen – zur Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts, der nicht zuletzt ein Grundsatz der EU-Kohäsionspolitik ist. Der Band ist einsprachig englisch.

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Autoreninfos
    • Mitteilung. d. Öst. Geograph.Gesellschaft ÖAW (Hg.)
    • HR Prof. h.c. Univ.-Doz. Dr. Peter Jordan, Institut für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, ist u.a. Lehrbeauftragter an den Universitäten Wien, Klagenfurt, Cluj-Napoca und Rijeka, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für kartographische Ortsnamenkunde, Chefredakteur des Atlasses Ost- und Südosteuropa und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM).
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