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Der OPD-Strukturfragebogen (OPD-SF) in Anwendung auf eine jugendliche Schul- und klinische Stichprobe: Ergebnisse zu Reliabilität und Validität
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Der OPD-Strukturfragebogen (OPD-SF) in Anwendung auf eine jugendliche Schul- und klinische Stichprobe: Ergebnisse zu Reliabilität und Validität

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Sprache: Deutsch
Vandenhoeck & Ruprecht
SummaryOperationalized Psychodynamic Diagnosis – Structure Questionnaire (OPD–SQ) in Youth:... mehr
Der OPD-Strukturfragebogen (OPD-SF) in Anwendung auf eine jugendliche Schul- und klinische Stichprobe: Ergebnisse zu Reliabilität und Validität
SummaryOperationalized Psychodynamic Diagnosis – Structure Questionnaire (OPD–SQ) in Youth: First Results on Reliability and ValidityThe OPD structure axis questionnaire (OPD-SQ) demonstrated good empirical findings and usability in therapeutic work. Therefore, the aim of this study was to verify the OPD-SQ for an adolescent sample in order to further implement the questionnaire as an economic instrument in clinical childhood and adolescence psychiatry routine. The overall sample consisted of 180 adolescent inpatients (72.8 % female) and 152 pupils (57.9 % female). In order to test reliability, Cronbach’s alpha and discriminatory power were assessed. To test validity, YSR11-18 data was collected for the overall sample, and further data (AIDA, LoPF Q12-18, SKID-II, WISC-IV) was collected for the inpatient-sample. Cronbach’s alpha was satisfactory for overall OPD-SQ, and all dimensions and sub-dimensions. The differences in mean values between inpatients and pupils were as expected. When controlled for overall symptom severity, gender differences lost significance. Adolescents with one or more SCID-II diagnoses had significantly lower psychic structure. Both construct-related questionnaires (AIDA, LoPF Q12-18) correlated high with OPD-SQ, no correlations were found for psychic structure and intelligence. OPD-SQ proved to be well applicable for the use on adolescents and can be implemented as an economic instrument for the measure of psychic structure in clinical adolescent psychiatry routine.ZusammenfassungAusgehend von den guten empirischen Befunden und der Einsetzbarkeit des OPD-Strukturfragebogens (OPD-SF) war es Ziel dieser Studie zu prüfen, ob der OPD-SF auch auf eine jugendliche Stichprobe valide anwendbar ist. Die Gesamtstichprobe (n = 332) besteht aus 180 stationären jugendlichen Patient/innen (72,8 % weiblich) und 152 Schüler/innen (57,9 % weiblich). Zur Reliabilitätsprüfung werden für die Skalen des OPD-SF und seiner Subdimensionen Cronbachs Alphas und Trennschärfeindizes berechnet. Zur Prüfung der Validität kam zusätzlich der YSR11-18R in der Gesamtstichprobe zum Einsatz. Für die klinische Stichprobe liegen weitere Daten (AIDA, LoPF Q12-18, SKID II, WISC-IV) vor, die neben Alter und Geschlecht in die Validierungsprüfungen einbezogen werden. Itemtrennschärfe sowie Cronbachs Alphas liegen sowohl beim Gesamtwert des OPD-SF sowie bei allen Dimensionen und Subdimension in einem zufriedenstellenden Bereich. Es zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Schul- und klinischer Stichprobe in erwarteten Richtungen. Die Geschlechtsdifferenzen verlieren ihre Signifikanz, wenn für den Gesamtbeschwerdedruck kontrolliert wird. Jugendliche, die mindestens eine SKID-II Diagnose erfüllen, zeigen deutlich höhere Werte im OPD-SF. Weiter ergeben sich hohe korrelative Zusammenhänge zwischen dem OPD-SF und den zwei konstruktnahen Fragebögen, zur Intelligenz zeigten sich keine Zusammenhänge. Reliabilitäts- und Validitätsprüfung konnten zeigen, dass der OPD-SF auch bei Jugendlichen ein ökonomisches und valides Instrument zur Diagnostik in der klinische Routine darstellt.
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