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„Strukturniveaugemischt“ – über Notwendigkeiten und Chancen in der stationären Gruppenpsychotherapie mit Kindern und Jugendlichen
Zeitschriftenartikel

„Strukturniveaugemischt“ – über Notwendigkeiten und Chancen in der stationären Gruppenpsychotherapie mit Kindern und Jugendlichen

Ausgabeformat:

Sprache:
Vandenhoeck & Ruprecht
Der Beitrag dient einer Auseinandersetzung mit trukturniveau-heterogenen Zusammensetzungen... mehr
„Strukturniveaugemischt“ – über Notwendigkeiten und Chancen in der stationären Gruppenpsychotherapie mit Kindern und Jugendlichen
Der Beitrag dient einer Auseinandersetzung mit trukturniveau-heterogenen Zusammensetzungen therapeutischer Gruppen. Die Überlegungen erfolgen vor dem Hintergrund interaktionell- prozessorientierter gruppenpsychotherapeutischer Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen im (teil-)stationären Rahmen einer österreichischen Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrieund Psychotherapie. Unter Bezugnahme auf die Operationalisierte psychodynamische Diagnostik des Kindes- und Jugendalters (OPD-KJ-2, Arbeitskreis OPD-KJ-2, 2013), das Konzept der Grundannahmen von Bion, die Heilfaktoren der Gruppe, sowie das soziale Lernmodell nach Miles werden Vorteile strukturniveau-heterogener Zusammensetzungen in Gruppen beschrieben bzw. Möglichkeiten verdeutlicht, die solche für einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie für die gesamte Gruppe birgt. Dabei gilt es, Ziel und Zweck der Gruppentherapie nicht aus den Augen zu verlieren: Patienten zu helfen, ihre Position zu verändern, sozial beweglich zu werden und sich wieder zu integrieren (Fliedl, 1999). Zur Orientierung erfolgt eine kurze Darstellung der institutionellen Haltung sowie der Konzeption der Gruppentherapien aus denen einige Fallvignetten ausgewählt wurden, um Chancen und Möglichkeiten, die eine heterogene Zusammensetzung mit sich bringt, ansatzweise sichtbar zu machen.
Autoreninfos
    • Karin Zajec
    • Mag. Karin Zajec, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Dynamische Gruppenpsychotherapie), Theaterpädagogin, ist Psychologische Leiterin an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Landesklinikums Baden-Mödling, Standort Hinterbrühl (Österreich) sowie Leiterin des Karl Landsteiner Instituts für psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Kindheitsforschung.
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