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Heart Rate Variability during Inpatient Psychosomatic Treatment – A Naturalistic Observational Study
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Heart Rate Variability during Inpatient Psychosomatic Treatment – A Naturalistic Observational Study

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Vandenhoeck & Ruprecht
Herzfrequenzvariabilität im Verlauf stationärer psychosomatischer Therapie – eine naturalistische... mehr
Heart Rate Variability during Inpatient Psychosomatic Treatment – A Naturalistic Observational Study
Herzfrequenzvariabilität im Verlauf stationärer psychosomatischer Therapie – eine naturalistische Beobachtungsstudie. Fragestellung: Wir untersuchten, ob sich eine stationäre psychosomatische Komplexbehandlung positiv sowohl auf psychosomatische Symptombelastung als auch autonome Dysfunktion, erfasst als Herzfrequenzvariabilität (HRV), auswirkt. Methoden: 135 Patienten (durchschnittliches Alter 47.2 Jahre, 68.1% Frauen) wurden eingeschlossen. Die häufigsten Diagnosen waren Somatoforme Störungen, Anpassungsstörungen, Essstörungen und Angststörungen. Die durchschnittliche Behandlungsdauer betrug 21.8 ± 7.3 Tage. Vollständige HRV-Daten waren für 105 Patienten verfügbar. Ergebnisse: Zu Beginn korrelierte die psychosomatische Symptombelastung positiv mit der Low frequency/high frequency-Ratio der HRV. Dies deutet auf eine Verschiebung des autonomen Gleichgewichtes hin zu sympathischer Überaktivität mit steigender Symptombelastung hin. Bei Behandlungsende war die psychosomatische Symptombelastung vermindert, jedoch hatte sich die parasympathische Aktivität ebenfalls vermindert. Die Einnahme trizyklischer Antidepressiva war mit einer Erhöhung der Herzfrequenz assoziiert. Ansonsten fanden sich keine Zusammenhänge zwischen Antidepressiva-Einnahme und autonomen Parametern. Diskussion: Eine Reduktion psychosomatischer Symptome führt nicht notwendigerweise auch zu verbesserter autonomer Dysfunktion. Weitere Studien zu Interventionen, die beide Bereiche positiv zu beeinflussen vermögen, sind wünschenswert.
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