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Zuweisung von Kindern mit Schulproblemen zu sonderpädagogischen Maßnahmen: Schulpsychologen weniger diskriminierend als Lehrkräfte
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Zuweisung von Kindern mit Schulproblemen zu sonderpädagogischen Maßnahmen: Schulpsychologen weniger diskriminierend als Lehrkräfte

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Vandenhoeck & Ruprecht
Kinder mit Migrationshintergrund fallen viel häufiger als einheimische Kinder durch die Maschen... mehr
Zuweisung von Kindern mit Schulproblemen zu sonderpädagogischen Maßnahmen: Schulpsychologen weniger diskriminierend als Lehrkräfte
Kinder mit Migrationshintergrund fallen viel häufiger als einheimische Kinder durch die Maschen des Regelschulsystems und werden überproportional sowohl separativ als auch integrativ mit sonderpädagogischen Maßnahmen beschult. Bisherige Studien zeigen, dass diskriminierende Zuschreibungen von Lehrkräften die Zuweisungspraxis maßgebend beeinflussen. Ob das auch bei Schulpsychologen zutrifft, war bisher unbekannt und wird in der hier präsentierten Studie untersucht. Nach der Methode der „practice testing“ haben 207 Schulpsychologen ein konstruiertes Fallbeispiel eines Problemschülers bearbeitet, bei dem der Vorname des Kindes und die ethnische Herkunft der Familie variiert wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Schulpsychologen weniger als Lehrkräfte von einer separierenden Handlungsdisposition geleitet werden und weitgehend „kulturell neutral“ denken.