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Gruppenpsychotherapie in der Individualpsychologie: Geschichte, Konzepte und Systematik
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Vandenhoeck & Ruprecht
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Gruppenpsychotherapie in der Individualpsychologie: Geschichte, Konzepte und Systematik
In diesem Artikel wird ein zeitgeschichtlicher und konzeptueller Überblick über Gruppenpsychotherapie in der Individualpsychologie gegeben. Alfred Adler hat ab 1919 mit Gruppen gearbeitet, Rudolf Dreikurs und Erwin Wexberg haben schon 1930 über »Kollektivtherapie« referiert und RudolfDreikurs, Raymond Corsini und andere haben diese Konzepte in den U.S.A. weiter entwickelt, woraus in den Sechzigerjahren die »klassische Methode« hervorging. Zur selben Zeit entwickelten Friedrich Liebling und Josef Rattner die Großgruppenkonzepte, für die die individualpsychologische Lehre ebenfalls Pate gestanden hat. Später entstanden kombinierte und integrierte Verfahren, in welchen sowohl auf analytische Ansätze als auch auf nonverbale Methoden eingegangen wurde. All diese Entwicklungenwerden systematisch erfasst und in einer Übersicht dargestellt. Schließlich wird noch auf die therapeutische Grundhaltung eingegangen, wie sie sich in jeder individualpsychologischen Gruppenpsychotherapie finden sollte. Letztlich gibt es allerdings keine spezifische individualpsychologische Technik, stattdessen gilt eine konsequente individualpsychologische Haltung als das entscheidende Agens in der gruppenpsychotherapeutischen Arbeit. Zusammenfassend heißt dies: IndividualpsychologischeGruppenpsychotherapeuten können mit jeder Methode individualpsychologisch arbeiten.