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Gruppenanalyse – Individualpsychologie – neuere Entwicklungen
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Vandenhoeck & Ruprecht
Im Rahmen der Krankenkassen-Psychotherapie stagniert die analytische und tiefenpsychologisch... mehr
Gruppenanalyse – Individualpsychologie – neuere Entwicklungen
Im Rahmen der Krankenkassen-Psychotherapie stagniert die analytische und tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie weiterhin auf einem beklagenswert niedrigem Niveau. Die Forschungs- und Erfahrungsergebnisse belegen dabei eindeutig, dass bei geeigneter Indikation dieseBehandlungsmethode zumindest gleichwertige Erfolge nachweisen kann wie die entsprechende Einzel-Psychotherapie. Nicht viele der ausgebildeten analytischen Gruppentherapeuten praktizierendiese Methode dann tatsächlich. Außerdem ist Nachwuchsmangel gegeben. Für die Individualpsychologie erachte ich die Gruppenanalyse nach Foulkes für naheliegend. Es werden einige Beispiele neuerer Theorieentwicklungen aufgezeigt, wobei besonderer Wert auf die Theorie der Ebenen (Foulkes) gelegt wird, da damit der differenzierte Umgang mit Gruppen nicht nur im Anwendungsfeld der Psychotherapie aufgezeigt werden kann. Dazu gehört auch die spezifische Position des Gruppenleitersan der Grenze der Gruppe, was auch für das »Göttinger Modell« der Gruppenanalyse, dem zweiten wesentlichen Modell, gilt. Zusätzlich werden Fragen der Indikation und Kontraindikation erörtert.