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Der Familienbogen (FB-K) – eine Kurzversion des Allgemeinen Familienbogens, seine Reliabilität und Validität1
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Der Familienbogen (FB-K) – eine Kurzversion des Allgemeinen Familienbogens, seine Reliabilität und Validität1

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Vandenhoeck & Ruprecht
Die standarisierte Einschätzung einer Familie als System hat eine große Bedeutung für die... mehr
Der Familienbogen (FB-K) – eine Kurzversion des Allgemeinen Familienbogens, seine Reliabilität und Validität1
Die standarisierte Einschätzung einer Familie als System hat eine große Bedeutung für die familientherapeutische Forschung und Diagnostik. Eine Kurzversion des Allgemeinen Familienbogens (FB-K) mit 14 Items wurde für die anwendungsökonomische Einschätzung der Familienfunktionalität konstruiert. Die Kurzversion wurde faktorenanalytisch aus einer Langversion (FB-A) entwickelt. Die Gütekriterien des Familienbogens wurden in einer Stichprobe von 208 risikobelasteten Familien vier Monate nach der Geburt ihres Kindes überprüft. Der neue Familienbogen weist eine sehr gute Reliabilität und eine zufriedenstellende 8-Monats-Stabilität auf. Die konkurrente Validität mit der FACES Skala „Kohäsion“ ist gesichert. Bezüglich der Konstruktvalidität wurde ein positiver Zusammenhang mit dem Kohärenzgefühl gefunden. Der Familienbogen weist einen negativen Zusammenhang mit mütterlicher postpartaler depressiver Symptomatik, mütterlicher Stressbelastung, Dysfunktionalität der Mutter-Kind-Beziehung und mit „impaired bonding“ auf. Die Werte aus einer normalen Stichprobe mit Säuglingen fallen tendenziell höher aus, mit Kindern unter 18 Jahren weichen sie von den Werten aus der Risikostichprobe nicht signifikant ab. Die Kurzversion FB-K beinhaltet zwei zentrale Aspekte der Familienfunktionalität: die emotionale Verbundenheit der Familienmitglieder und ihre Kommunikationsbereitschaft. Die interne Konsistenz des FB-K ist exzellent, die Kriteriumvalidität und die Konstruktvalidität sind gut.