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Engagement türkischstämmiger Väter im Familien- und Erziehungsalltag fördert das subjektive Wohlbefinden von Kindern
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Engagement türkischstämmiger Väter im Familien- und Erziehungsalltag fördert das subjektive Wohlbefinden von Kindern

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Vandenhoeck & Ruprecht
In einer Studie mit türkischstämmigen Familien (n = 134) mit Vätern der ersten und zweiten... mehr
Engagement türkischstämmiger Väter im Familien- und Erziehungsalltag fördert das subjektive Wohlbefinden von Kindern
In einer Studie mit türkischstämmigen Familien (n = 134) mit Vätern der ersten und zweiten Zuwanderergeneration wurde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen väterlichem Engagement im Familien- und Erziehungsalltag und dem Wohlbefinden der Kinder vor (t1) und nach dem Eintritt in die Grundschule (t2) gibt. Für die Messung des Engagements wurde auch eine deutsche Vergleichsstichprobe (n = 45) herangezogen. Die Prozentzahl der hoch involvierten Väter war höher in der deutschen (54 %) als in der türkischstämmigen Stichprobe (38 %). Väter der ersten Zuwanderergeneration waren engagierter als Väter der zweiten Generation. Wir fanden keine weiteren bedeutsamen Zusammenhänge zwischen väterlichem Engagement und soziodemografischen Variablen. Längsschnittanalysen über die zwei Messzeitpunkte zeigten, dass türkischstämmige Mütter mit engagierten Partnern sich durch diese auch mehr unterstützt fühlen; bei den Vätern waren keine signifikanten Unterschiede erkennbar. Das Wohlbefinden der Kinder war zu t1 signifikant höher, wenn ihre Väter hoch involviert waren. Eine Moderatoranalyse zeigte einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden der Kinder auch zu t2, jedoch nur bei denjenigen Vätern, die hohe Werte beim väterlichen Engagement in der Kinderbetreuung erzielten und die gleichzeitig auch mit ihrer Erziehungskompetenz zu t1 sehr zufrieden waren. Kontrollvariablen zu t1 waren unter anderem Wohlbefinden, Gesundheit der Kinder, Arbeitsstunden der Väter und Zufriedenheit der Mütter mit ihren Partnern.