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Ein psychoanalytischer Blick auf Dissonanzen in der Musiktherapie
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Vandenhoeck & Ruprecht
In der vorliegenden Arbeit wird zunächst kurz die sich im Laufe der europäischen Musikgeschichte... mehr
Ein psychoanalytischer Blick auf Dissonanzen in der Musiktherapie
In der vorliegenden Arbeit wird zunächst kurz die sich im Laufe der europäischen Musikgeschichte verändernde Wahrnehmung von Konsonanz und Dissonanz beschrieben. Musik wird in ihrer Funktion als kulturelles Produkt des zur Symbolisierung fähigen Menschen verstanden. So wird in musikalischen Werken das Welterleben der jeweiligen historischen Epoche mit ihren Brüchen und Widersprüchen deutlich. Die Bedeutung der Dissonanzen hat sich dabei entsprechend der jeweiligen Weltsicht und dem darin einbegriffenen Subjekt-Verständnis verändert. Dissonanzen als Widerpart zu harmonischen Klangvorstellungen können hierbei zunehmend zum Ausdruck schmerzlicher Empfindungen, nicht integrierter oder integrierbarer Konflikte werden. In diesen Funktionen können sie auch in der psychoanalytischen Musiktherapie deutlich werden. Dies wird anhand von zwei Fallbeispielen skizziert.