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Primärpräventive Therapieangebote bei Pädophilie und Hebephilie – Teil der Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs im Dunkelfeld
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Primärpräventive Therapieangebote bei Pädophilie und Hebephilie – Teil der Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs im Dunkelfeld

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20 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht
Sexueller Kindesmissbrauch tritt in allen Gesellschaften häufig auf und hat nicht nur soziale,... mehr
Primärpräventive Therapieangebote bei Pädophilie und Hebephilie – Teil der Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs im Dunkelfeld
Sexueller Kindesmissbrauch tritt in allen Gesellschaften häufig auf und hat nicht nur soziale, sondern vielfach auch lebenslange gesundheitliche Folgen. Darüber hinaus bleibt die große Mehrzahlder Missbrauchsfälle im Dunkeln und führt weder zu einer Strafverfolgung der Täter noch zu Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen. Für die anzustrebende erfolgreiche Verhinderung der Missbrauchshandlungen, also eine primäre Prävention, bedarf es eines umfassenden Netzes aus miteinander abgestimmtenallgemeinen und spezifischen Präventionsbemühungen, welche auf verschiedenste Zielgruppen in einem unterschiedlich breiten Rahmen abstellen. Hierzu ist die systematische Erforschungder Ursachen genauso erforderlich wie von präventiven und therapeutischen Interventionen, die sich sowohl an (potenzielle) Opfer als auch (potenzielle) Täter sexuellen Kindesmissbrauchs richten müssen. Einen Teil dieser Präventionsbemühungen stellt die Therapie von pädophilen und hebephilen Menschen im Dunkelfeld dar, die selbstbestimmt und -motiviert Hilfe in Anspruch nehmen wollen, um verantwortungsvoll mit eigenen sexuellen Impulsen umzugehen mit dem Ziel, keinen (wiederholten) sexuellen Kindesmissbrauch zu begehen bzw. nicht (erneut) Missbrauchsabbildungen zu konsumieren. Dieser Artikel stellt den Hintergrund und die Arbeit des vor zehn Jahren am Institut für Sexualmedizin der Charité entwickelten Präventionsprojekts Dunkelfeld (PPD) dar und geht dabei genauer ein auf das Vorgehen im Projekt, die Diagnostik der sexuellen Präferenz, die Therapie und ihre erste Evaluation sowie die Bemühungen um den Aufbau flächendeckender Angebote im Rahmen des Präventionsnetzwerks Kein Täter werden.