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Bindung und kognitive sowie motorische Entwicklung in den ersten fünf Jahren nach der Adoption: Ein Review über international adoptierte Kinder aus China
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Bindung und kognitive sowie motorische Entwicklung in den ersten fünf Jahren nach der Adoption: Ein Review über international adoptierte Kinder aus China

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Vandenhoeck & Ruprecht
Aufgrund schwieriger Erfahrungen in der frühen Kindheit weisen adoptierte Kinder häufig... mehr
Bindung und kognitive sowie motorische Entwicklung in den ersten fünf Jahren nach der Adoption: Ein Review über international adoptierte Kinder aus China
Aufgrund schwieriger Erfahrungen in der frühen Kindheit weisen adoptierte Kinder häufig Verzögerungen der kognitiven und motorischen Entwicklung auf und es fällt ihnen schwer, eine sichere Bindung zu ihren Adoptiveltern zu entwickeln. In diesem Artikel werden die Ergebnisse aller verfügbaren Studien zu Bindung und der kognitiven und motorischen Entwicklung international adoptierter Kinder aus China, innerhalb der ersten Jahre nach Ankunft in ihrer Adoptivfamilie, vorgestellt. Es wurden sieben repräsentative Studien gefunden, die auf fünf Stichproben basieren und in den USA, Kanada und den Niederlanden durchgeführt wurden. In Bezug auf die kognitive und motorische Entwicklung (fünf Studien), zeigten die Adoptivkinder bei Ankunft in der Adoptivfamilie eine verzögerte Entwicklung. Sechs Monate nach ihrer Aufnahme befand sich die durchschnittliche Entwicklung der Adoptivkinder innerhalb des normalen Bereichs, allerdings konnten sie die Werte der nicht-adoptierten Kinder noch nicht vollständig einholen. Zwei Jahre nach der Adoption sind sie auf dem Niveau der nicht-adoptierten Gleichaltrigen angekommen. Beobachtungen bezüglich der Bindung (zwei Studien) zeigten, dass Adoptivkinder sechs und zwölf Monate nach der Adoption weniger sicheres und mehr desorganisiertes Bindungsverhalten im Vergleich zur Normalverteilung der nicht-adoptierten Kinder zeigten. Zwei Jahre nach der Adoption konnte bei der Beobachtung der Bindung festgestellt werden, dass die Adoptivkinder nun eine sichere Bindung aufwiesen, allerdings zeigten sie häufiger unsicher desorganisiertes Bindungsverhalten als die Normgruppe.