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Analyse der Ausgaben für Psychopharmaka in Österreich von 2006 bis 2013
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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Gesundheitskosten stellen mit 11% und einem jährlichen Anstieg von 4 % einen... mehr
Analyse der Ausgaben für Psychopharmaka in Österreich von 2006 bis 2013
Fragestellung: Gesundheitskosten stellen mit 11% und einem jährlichen Anstieg von 4 % einen relevanten Anteil am Bruttoinlandsprodukt. Ein beachtlicher Teil der Gesundheitskostenwird für psychische Gesundheit, darunterMedikamente aufgebracht. Steigen die Kosten sowie der Gebrauch von Psychopharmaka?Methoden: Hierfür wurden Umsatzzahlen und Packungseinheiten von Psychopharmaka analysiert, die von 2006 bis 2013 von den Krankenhäusern, Apotheken und ausapotheken in Österreich bestellt wurden. Die Daten wurden von IMS HEALTH zur Verfügung gestellt. Ergebnisse: 2013 wurden 25% mehr Packungen von Psychopharmaka an Krankenhäuser, Apotheken und Hausapotheken ausgeliefert als 2006, wobei der Anstieg insbesondere auf die Gruppe von Antidepressiva und Antipsychotika zurückzuführen ist. Die Kosten für Psychopharmaka stiegen im Beobachtungszeitraum um 31% an.Diskussion: Die Steigerung der Kosten für Psychopharmaka übertrifft die aller pharmazeutischen Produkte (17.8 %) deutlich. Innerhalb von neun Jahren stieg der Psychopharmaka-Verbrauch um 25%an, was auf eine steigende Prävalenz psychischer Erkrankungen, ein vermehrtes Inanspruchnahmeverhalten oder mehr Verschreibungen zurückzuführen ist.