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Zusammenhang zwischen Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und der schulbezogenen Anstrengungsvermeidung
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Zusammenhang zwischen Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und der schulbezogenen Anstrengungsvermeidung

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Vandenhoeck & Ruprecht
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Zusammenhang zwischen Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und der schulbezogenen Anstrengungsvermeidung
Es wird der Zusammenhang zwischen schulbezogener Anstrengungsvermeidung und Problemverhalten im Alter zwischen 9 und 16 Jahren untersucht. Insgesamt wurde die schulbezogene Anstrengungsvermeidung bei 367 Kindern erfasst. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus der Jugendhilfe machten zudem Angaben zu emotionalen und Verhaltensproblemen der Kinder (SDQ). Die Ergebnisse bestätigen für Kinder und Jugendliche aus der Jugendhilfe signifikante, aber geringe Korrelationen zwischen den Fremdurteilen zu den emotionalen und Verhaltensproblemen der Schüler und ausgewählten Skalen der selbstberichteten schulbezogenen Anstrengungsvermeidung. In dieser Stichprobe hing die Skala „Verhaltensprobleme“ signifikant mit drei der vier Unterskalen der Anstrengungsvermeidung und dem Gesamtwert zusammen, während die Skala „Hyperaktivität“ als einzige signifikant mit der vierten Unterskala korrelierte. In der Schulstichprobe hingen nur die Skalen „Hyperaktivität“ und „Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen“ mit einer Unterskala der schulbezogenen Anstrengungsvermeidung zusammen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine höhere Ausprägung von Problemverhalten mit stärkeren Anstrengungsvermeidungstendenzen im Zusammenhang steht.