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Das Play-PAB-Verfahren und seine Validierung an einer vorschulpsychiatrischen Inanspruchnahmepopulation
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Das Play-PAB-Verfahren und seine Validierung an einer vorschulpsychiatrischen Inanspruchnahmepopulation

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Vandenhoeck & Ruprecht
Elternverhalten in Eltern-Kind-Interaktion kann mittels des Beobachtungsverfahrens Lab-PAB von... mehr
Das Play-PAB-Verfahren und seine Validierung an einer vorschulpsychiatrischen Inanspruchnahmepopulation
Elternverhalten in Eltern-Kind-Interaktion kann mittels des Beobachtungsverfahrens Lab-PAB von Wilson und Durbin (2012) in standardisierten Eltern-Kind-Interaktionssituationen hinsichtlich fünf Dimensionen (Involviertheit, Positive Emotionalität, Nicht-Feindseligkeit, Nicht-Intrusivität und Konsequenz) eingeschätzt werden. Wir erproben eine Anpassung der Lab-PAB Skalen für freie Spielsituationen (Play-PAB-Version) anhand einer vorschulpsychiatrischen Inanspruchnahmepopulation. Wir untersuchten interne Konsistenz, Interrater-Reliabilität und dimensionale Struktur der Play-PAB-Skalen sowie Bezüge zu PIR-GAS, einem etablierten Instrument zur globalen Erfassung der Qualität der Mutter-Kind-Beziehung aus der Diagnostic Classification Zero-to-Three Revised (DC:0-3R). Videografierte Interaktionssequenzen von 47 Eltern-Kind-Dyaden, die in einer Familientagesklinik behandelt wurden, wurden zu Beginn der Therapie mittels Play-PAB und einem PIR-GAS-Urteil von jeweils zwei unabhängigen Urteilern eingeschätzt. Es werden Mittelwerte, Standardabweichung, interne Konsistenzen je Urteiler und die Interrater-Reliabilität der fünf Play-PAB Skalen berichtet. Die Skaleninterkorrelation innerhalb des Play-PAB sowie Bezüge zu PIR-GAS werden dargestellt. Die Play-PAB beschreibt eine hinreichende Variation des Elternverhaltens in unserer Stichprobe, sehr gute Konsistenzen und zufriedenstellende Interrater-Reliabilitäten. Die Adaptation besitzt damit vergleichbar gute psychometrische Eigenschaften wie die Originalversion. Die Skaleninterkorrelationen sowie die Bezüge zu PIR-GAS sind nachvollziehbar. Das Play-PAB ist damit ein vielversprechendes Instrument zur differenzierten Erfassung des Elternverhaltens in einer kinderpsychiatrischen Population, welches hohe Zusammenhänge mit der Eltern-Kind-Beziehungsqualität aufweist.
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