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Bindungsqualität von Kleinstkindern psychisch kranker Eltern am Beispiel des Münchhausen by Proxy Syndroms
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Bindungsqualität von Kleinstkindern psychisch kranker Eltern am Beispiel des Münchhausen by Proxy Syndroms

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Vandenhoeck & Ruprecht
Die Frage nach den Auswirkungen von Gewalt psychisch kranker Eltern gegenüber Kindern ist eine... mehr
Bindungsqualität von Kleinstkindern psychisch kranker Eltern am Beispiel des Münchhausen by Proxy Syndroms
Die Frage nach den Auswirkungen von Gewalt psychisch kranker Eltern gegenüber Kindern ist eine gerade in der klinischen Literatur häufig gestellte und diskutierte (vgl. Mattejat, 1998). Naheliegend ist, dass es Kindern meist unmöglich ist, das Verhalten ihrer Eltern zu verstehen und dieses Unverständnis sowie die noch nicht adäquat entwickelte Kenntnis über Ursachen einer psychischen Störung der Eltern zu Angst, Desorientierung sowie Unsicherheit beim Kind führen. Hiermit sind in der Folge grundlegende Beziehungsstörungen verknüpft, welche sich in unsicherem, meist ambivalent bzw. desorganisiertem Bindungsverhalten der Kinder niederschlagen. Wie aber reagiert ein Kind in seiner frühen Entwicklung auf ein hochambivalentes Verhalten von Eltern, welches zwischen Extremformen wie Misshandlung und Versorgung oszilliert? Ein solches elterliches Verhalten findet sich beim sogenannten „Münchhausen by Proxy Syndrom“. In diesem Artikel wird untersucht, wie sich das Münchhausen by Proxy Syndrom auf die Bindungsentwicklung der betroffenen Kinder auswirkt. Nachdem die Grundlagen des Münchhausen by Proxy Syndroms sowie der Bindungstheorie dargestellt wurden, werden mögliche Schlüsse bezüglich der Auswirkungen des Syndroms auf das kindliche Bindungsverhalten gezogen.
Autoreninfos
    • Axel Ramberg
    • Axel Ramberg, M. A., tiefenpsychologischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und Förderschullehrer, arbeitet in Hannover als Berater am Förderzentrum »Auf der Bult« im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung. Daneben ist er in einer psychotherapeutischen Praxis tätig sowie Lehrbeauftragter am Institut für Sonderpädagogik der Universität Hannover und Dozent am Winnicott-Institut.
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