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Systemische Therapie mit erwachsenen Asperger-Autisten
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Systemische Therapie mit erwachsenen Asperger-Autisten

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Vandenhoeck & Ruprecht
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Systemische Therapie mit erwachsenen Asperger-Autisten
Der vorliegende Artikel erörtert die Methoden und Vorgehensweisen aus der systemischen Therapie, die sich in der Arbeit mit erwachsenen Asperger-Autisten als hilfreicherwiesen haben. Für das Verständnis der Autismus-Spektrum-Störungen werden dabei die Theorie der Filterschwäche und die Theory of Mind beschrieben. In der Therapie ist es wichtig, Rahmen und Struktur zu erklären und einzuhalten, sich Zeit zu nehmen sowie eine klare und deutliche Sprache zu verwenden. Es sollte ressourcenorientiert und wertschätzend vorgegangen werden, um den bisherigen negativen Erfahrungen derBetroffenen entgegenzuwirken. Visualisierungen durch das Familienbrett, aufschreiben oder malen, fotografieren sowie beharrliches und genaues Fragen unterstützen den Therapieprozess. Häufige Themen in der Therapie sind das Klären von sozialen Situationen, der Zugang zu eigenen Gefühlen, das Erarbeiten eines »Notfallkoffers« sowie die zeitliche Strukturierung. Die Arbeit mit den Familienangehörigen des Asperger-Autisten steigert die Akzeptanz und fördert den Umgang mit den Besonderheiten der Behinderung. Jeder Betroffene ist einzigartig, sodass individuelles Arbeiten unabdingbar ist.