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Der Zusammenhang von Bindungsmustern und der Entwicklung von Angstsymptomen im Kindes- und Jugendalter
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Vandenhoeck & Ruprecht
Bindungsunsicherheit stellt aus Sicht der Bindungstheorie einen Risikofaktor für die Entstehung... mehr
Der Zusammenhang von Bindungsmustern und der Entwicklung von Angstsymptomen im Kindes- und Jugendalter
Bindungsunsicherheit stellt aus Sicht der Bindungstheorie einen Risikofaktor für die Entstehung von Angstsymptomen und Angststörungen dar. Diese Übersichtsarbeit befasst sich mit dem aktuellen empirischen Forschungsstand zum Zusammenhang zwischen Bindungsmustern und Angstsymptomen bzw. Angststörungen im Kindes- und Jugendalter. Diese Übersicht umfasst 21 internationale Publikationen, die zwischen 2010 und 2014 veröffentlicht wurden. Die Studien waren sehr heterogen in Bezug auf die jeweils untersuchten Populationen, Studiendesign und Methodik. Die Annahme eines Zusammenhangs zwischen Bindungsmustern und Angstsymptomen bzw. Angststörungen wurde von der Mehrzahl der Studien bestätigt. Die Zusammenhänge zeigten sich allerdings deutlicher und zuverlässiger bei Kindern im Schulalter als bei Vorschulkindern und Jugendlichen. Weiterhin scheinen die verschiedenen Muster der unsicheren Bindung von unterschiedlicher Bedeutung zu sein; so scheint insbesondere der desorganisiert-desorientierte Bindungstyp einen Risikofaktor für die Entstehung von Angstsymptomen und Angststörungen darzustellen. Die Ergebnisse werden im Bezug zur Bindungstheorie und im Hinblick auf die Resultate früherer Übersichtsarbeiten diskutiert.