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Verlaufsmuster depressiver Störungen bei ambulanten psychotherapeutischen Behandlungen und deren Vorhersage
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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Gibt es typische Verläufe ambulanter Psychotherapien von Patienten mit depressiven... mehr
Verlaufsmuster depressiver Störungen bei ambulanten psychotherapeutischen Behandlungen und deren Vorhersage
Fragestellung: Gibt es typische Verläufe ambulanter Psychotherapien von Patienten mit depressiven Störungen? Was kennzeichnet Patienten verschiedener Verlaufsmuster? Methode: Im naturalistischen Design wurden N = 548 Patienten mit primär depressiven Störungen untersucht. Anhand der Depressivitätswerte zu Therapiebeginn, Therapieende undKatamnese nach einem Jahr wurden fünf Verlaufsmuster identifiziert. Die fünf Subgruppen wurden bezüglich soziodemographischer und behandlungsbezogener Merkmale verglichen. Ergebnisse:Responder mit moderater und starker depressiver Anfangssymptomatik waren am häufigsten vertreten (54% bzw. 25% der Stichprobe). Selten waren Late-Responder (9 %), Small-Response-Patienten (9 %) und Rückfällige (4 %). Signifikante Unterschiede der fünf Subgruppen gab es bezüglich der Symptomatik zu Therapiebeginn und der Erfolgszufriedenheitzu Therapieende. Diskussion: Da die Fragebogenskalen die Verlaufsmuster besser vorhersagen als soziodemographischeMerkmale sowie Haupt- und Nebendiagnosen, scheinen für diese Fragestellung psychometrische Verfahren und Feedback-Systeme eine sinnvolle Ergänzung zum Gutachterverfahren und den sonstigen etablierten Qualitätssicherungsmaßnahmen zu sein.
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