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Reform des Psychotherapeutengesetzes: Aufgaben und Perspektiven für die Qualifizierung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
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Vandenhoeck & Ruprecht
Die Ausbildungen der Psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Kinder- und... mehr
Reform des Psychotherapeutengesetzes: Aufgaben und Perspektiven für die Qualifizierung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
Die Ausbildungen der Psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten sind dringend reformbedürftig. Die Zugangsvoraussetzungenzu den postgradualen Ausbildungen sind als Folge des Bologna-Prozesses nicht mehr ausreichend geregelt. Darüber hinaus befinden sich viele Ausbildungsteilnehmer in einer prekärenfinanziellen Lage. Und auch die Anforderungen an die psychotherapeutische Versorgung aller Patientengruppen können mit der 1998 im Psychotherapeutengesetz verankerten Qualifizierung nicht optimal erfüllt werden. Der 25. Deutsche Psychotherapeutentag fordert eine für die Weiterentwicklungvon zukunftsfähigen Versorgungsstrukturen notwendige umfassende Reform des Psychotherapeutengesetzes, die eine Approbation nach einem wissenschaftlichen Hochschulstudium auf Masterniveau anstrebt (Direktausbildung). In einer anschließenden Weiterbildung sollen Schwerpunkte inder Behandlung von Erwachsenen oder Kindern und Jugendlichen sowie in wissenschaftlich anerkannten Verfahren möglich werden. Bis zu einer umfassenden Novellierung des Psychotherapeutengesetzes wird als erster Schritt mit einer Sofortlösung geregelt, dass Studiengänge den Zugang zu denpostgradualen Psychotherapeutenausbildungen nur dann ermöglichen, wenn sie mit einem Diplom oder auf Masterniveau abgeschlossen wurden. Die Rahmenbedingungen für die Realisierung sollen bei den zuständigen Stellen geklärt werden. Dieser Beitrag erläutert die Aufgaben und Perspektiven,die sich daraus für die Reform des Psychotherapeutengesetzes ergeben.