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»Soll die Psychoanalyse an den Universitäten gelehrt werden?«
Der Blick in die Geschichte zeigt, dass psychotherapeutische Ausbildungen erst in jüngerer Zeit auch im universitären Kontext ihre Verankerung fanden. Bis dahin wurden sie weitgehend in außeruniversitären Ausbildungseinrichtungen durchgeführt. Angestoßen wurden diese Veränderungen in Österreich durch das 1991 in Kraft getretene »Psychotherapiegesetz« (PthG). Nur ausnahmsweise strebten Universitäten dabei die Akkreditierung als fachspezifische Ausbildungseinrichtung an, in der Regel etablierten sich Kooperationen zwischen Universitäten und außeruniversitären psychotherapeutischen Ausbildungseinrichtungen. An der Universität Wien existiert seit 2014 eine solche Kooperation mit dem »Österreichischen Verein für Individualpsychologie« (ÖVIP) und dem »Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie« (WKPS), die im Rahmen des Universitätslehrganges »Psychotherapeutisches Fachspezifikum: Individualpsychologie und Selbstpsychologie« organisiert ist. Der vorliegende Beitrag stellt die Grundzüge dieses Lehrganges dar und beschreibt mit »Work-Discussion« und der curricular verankerten wissenschaftlichen Ausrichtung zwei Qualitätsmerkmale, die diesen Lehrgang gegenüber anderen fachspezifischen Ausbildungsgängen auszeichnet.
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