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Selbstberichtete Ängste und Strategien zu deren Regulation bei Kindern im Grundschulalter
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Vandenhoeck & Ruprecht
In dieser Studie wurden N = 175 Grundschulkinder (M = 8;4 Jahre), von denen ein erhöhter Anteil... mehr
Selbstberichtete Ängste und Strategien zu deren Regulation bei Kindern im Grundschulalter
In dieser Studie wurden N = 175 Grundschulkinder (M = 8;4 Jahre), von denen ein erhöhter Anteil zum Rekrutierungszeitpunkt internalisierende Symptome aufwies, mittels des Bochumer Angstverfahrens für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter (BAV 3-11) nach ihrem Angstempfinden in verschiedenen potenziell angstauslösenden Situationen (Soziale Ängstlichkeit, Kognitive Ängste, Angst vor Verletzungen) sowie ihren Regulationsstilen (Problemorientierung, Problemvermeidung, Suche nach sozialer Unterstützung) befragt. Darüber hinaus lagen uns Angsteinschätzungen der Mütter vor und wir befragten die Kinder mit einem weiteren kindgerechten Verfahren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass gemäß Mutterurteil 14,3 % der Kinder eine Gesamtängstlichkeit im auffälligen Bereich aufwiesen, was der Prävalenz repräsentativer Bevölkerungsstichproben entspricht. Im Selbstbericht schätzten sich 19,4 % der Kinder als auffällig ein. Wir fanden niedrige bis moderate Zusammenhänge zwischen den Selbstaussagen der Kinder in den zwei unterschiedlichen Verfahren, jedoch keine signifikanten Zusammenhänge mit den Einschätzungen der Mütter. Weiterhin zeigten sich positive Zusammenhänge zwischen der Gesamtangst sowie den kognitive Ängsten und der Suche nach sozialer Unterstützung. Im Selbstbericht äußerten Mädchen häufiger kognitive Ängste und häufiger die Regulationsstrategie „Suche nach sozialer Unterstützung“ als Jungen. Jungen dagegen berichteten häufiger als Mädchen Problemorientierung. Die Ergebnisse werden im Zusammenhang mit der bisherigen empirischen Befundlage diskutiert und praktische Implikationen formuliert.