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Selbstberichtete Strategien zur Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen
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Vandenhoeck & Ruprecht
Emotionsregulation (ER) wird im Zusammenhang mit Psychopathologie intensiv untersucht. Dabei ist... mehr
Selbstberichtete Strategien zur Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen
Emotionsregulation (ER) wird im Zusammenhang mit Psychopathologie intensiv untersucht. Dabei ist umstritten, ob defizitäre ER transdiagnostisch oder diagnosespezifisch mit verschiedenen Formen von Psychopathologie zusammenhängt. Darüber hinaus scheint unklar, ob sich ER in Abhängigkeit von der regulierten Emotion unterscheidet. Besonders für das Kindes- und Jugendalter liegen bislang kaum Studien vor, die verschiedene Formen von Psychopathologie hinsichtlich ihrer ER vergleichen. Untersucht wurde ein Ausschnitt der Inanspruchnahmestichprobe zweier psychotherapeutischer Hochschulambulanzen (N = 129, Alter: 7-17 Jahre, 45 % weiblich). Im ersten Schritt wurde die ER der Kinder und Jugendlichen, bei denen die Diagnose einer psychischen Störung vergeben wurde, mit den in einer Normstichprobe erreichten ER-Kennwerten verglichen. Im zweiten Schritt wurde die Stichprobe in Abhängigkeit von der vergebenen Diagnose in Gruppen von Psychopathologie aufgeteilt, um diese Gruppen anschließend hinsichtlich der ER miteinander zu vergleichen. Die untersuchte klinische Stichprobe unterscheidet sich hinsichtlich der ER deutlich von der Normstichprobe, wobei sie sich besonders durch einen Mangel in der Nutzung adaptiver, dagegen nur partiell erhöhte Nutzung maladaptiver Strategien, auszeichnet. Die weiteren Analysen ergaben keine diagnosespezifischen Defizite in der ER. Die Befunde sprechen für eine transdiagnostische und emotionsübergreifende Konzeptualisierung von ER im Kindes- und Jugendalter.
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