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Regulation positiver und negativer Emotionen als Mediator zwischen Emotionssozialisation der Mutter und Problemverhalten des Kindes
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Regulation positiver und negativer Emotionen als Mediator zwischen Emotionssozialisation der Mutter und Problemverhalten des Kindes

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Vandenhoeck & Ruprecht
Die Studie untersuchte die Rolle der Regulation negativer und positiver Emotionen für das... mehr
Regulation positiver und negativer Emotionen als Mediator zwischen Emotionssozialisation der Mutter und Problemverhalten des Kindes
Die Studie untersuchte die Rolle der Regulation negativer und positiver Emotionen für das Auftreten psychosozialer Anpassungsschwierigkeiten bei fünf- bis sechsjährigen Kindern (N = 53). Ausgehend von Theorien zur Sozialisation von Emotionsregulation im Vorschulalter wurde darüber hinaus exploriert, ob die kindliche Emotionsregulation den Zusammenhang zwischen unterstützenden und nicht unterstützenden Strategien der Mütter zur Emotionssozialisation und dem Problemverhalten der Kinder vermittelt. Die Mütter beurteilten per Fragebogen die Emotionsregulation sowie das internalisierende und externalisierende Problemverhalten ihrer Kinder und wurden in einem halbstrukturierten Interview zur Präferenz für Sozialisationsstrategien befragt. Die Ergebnisse zeigten, dass Kinder, die angemessene positive Emotionen adäquat ausdrücken konnten, geringeres internalisierendes Problemverhalten zeigten. Kinder mit adäquater Kontrolle unangemessener negativer Emotionen zeigten sowohl weniger internalisierendes als auch externalisierendes Problemverhalten. Die Ergebnisse belegten zudem indirekte Zusammenhänge mütterlicher Sozialisationsstrategien mit dem Problemverhalten der Kinder. Die Kontrolle unangemessener negativer Emotionen vermittelte den Einfluss nicht unterstützender Strategien auf externalisierendes Problemverhalten. Die Ergebnisse legen nahe, dass zur Prävention problematischer Verhaltensweisen im Kindergartenalter emotionsregulatorische Prozesse berücksichtigt und Eltern im konstruktiven Umgang mit den Emotionen ihrer Kinder geschult werden sollten.