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Sprachstile in der Spätadoleszenz
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20 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht
Zentraler Aspekt dieser Arbeit ist eine Untersuchung über das Sprachverhalten spätadoleszenter... mehr
Sprachstile in der Spätadoleszenz
Zentraler Aspekt dieser Arbeit ist eine Untersuchung über das Sprachverhalten spätadoleszenter Jugendlicher in Therapieklärungsgesprächen (»probatorischen Sitzungen«), die analytische Kinder- und Jugendlichentherapeuten mit potenziellen Patienten führten, um die Frage nach der Indikation »intersubjektiv« zu klären. In allen Gesprächen wurde (deshalb) ein psychoanalytisches Arbeiten probehalber versucht. Ausgewertet wurden Transkripte von Tonbandaufzeichnungen in Bezug auf Gespräche mit Jugendlichen aus der Spätadoleszenz und zur Abgrenzung auch aus der Mittleren Adoleszenz. Die Fragestellung dieser Qualitativen Therapieforschung bezieht sich dabei auf die kognitive Organisation der Verbalisation aus psychoanalytischer und soziologischer Sicht. Dafür wurde ein sinnerschließender, interpretativ-methodischer Zugang gewählt. Durch diese heuristische Herangehensweise werden mehrere Phänomene des sprachlichen Handelns herausgefiltert und unterschieden; zunächst das Aufeinanderprallen der verschiedenen Vorverständnisse »Alltag« und »Therapie«. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Entwicklung eines Sprachstilmodells, das in Kategorien verfasst wird. Dieses wird verwendet, um das formale Ergebnis der Indikationsklärung und auch der folgenden Psychotherapien einzuschätzen.