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Die Wirksamkeit des Tübinger-Intensiv-Programms bei Müttern und Vätern ängstlicher Kinder – Eine Pilotstudie
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Die Wirksamkeit des Tübinger-Intensiv-Programms bei Müttern und Vätern ängstlicher Kinder – Eine Pilotstudie

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Vandenhoeck & Ruprecht
Angststörungen gehören zu den häufigsten Störungen im Kindesalter. Familiäre Faktoren, wie das... mehr
Die Wirksamkeit des Tübinger-Intensiv-Programms bei Müttern und Vätern ängstlicher Kinder – Eine Pilotstudie
Angststörungen gehören zu den häufigsten Störungen im Kindesalter. Familiäre Faktoren, wie das Erziehungsverhalten oder die psychische Gesundheit der Eltern, haben Einfluss auf Entstehung und Verlauf der Auffälligkeiten. Die vorliegende Pilotstudie untersucht die Wirksamkeit eines kurzen, unspezifischen Elterntrainings in der Behandlung kindlicher Ängstlichkeit. Als Training diente das Tipe, ein ressourcenorientiertes, verhaltenstherapeutisches Programm mit Elementen aus der modernen Hypnotherapie. Die kindliche Ängstlichkeit sowie das Erziehungsverhalten, das Kompetenzgefühl und die psychische Befindlichkeit der Eltern wurden zu drei Messzeitpunkten überprüft (Prä-, Posttest, 3-Monats-Katamnese). Zum Vergleich diente eine Wartekontrollgruppe. Nach der Teilnahme am Training berichteten die Eltern weniger dysfunktionales Erziehungsverhalten und eine geringere psychische Belastung. Zudem gaben sie einen gesteigerten elterlichen Selbstwert an. Ihre Kinder waren signifikant weniger ängstlich. Diese Effekte erwiesen sich auch drei Monate nach Ende des Trainings als stabil. In der Wartekontrollgruppe zeigten sich hingegen keine signifikanten Veränderungen. Folglich scheint ein allgemeines verhaltens-hypnotherapeutisches Elterntraining das Erziehungsverhalten beider Elternteile und dadurch auch den Verlauf einer kindlichen Angstproblematik positiv zu beeinflussen.