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Der Computer als therapeutisches Medium
Zeitschriftenartikel
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Vandenhoeck & Ruprecht
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Der Computer als therapeutisches Medium
Jeder Wandel zu neuen Medien ist mit uralten gesellschaftlichen Ängsten und klassischen Abwehrmechanismen verbunden. Massen-Online-Spiele sind eine der interessantesten Innovationen im Bereich der Computerspielwelt und gleichzeitig auch Ausdruck eines Unbehagens an der Digitalisierung unserer Lebenswelt. Ein wesentliches Merkmal der Kritik an diesen Medium besteht darin, dass unsere mit Computerspielen und Internet aufgewachsene Jugend nicht mehr zwischen wirklicher Realität und virtueller Realität unterscheiden kann. Der Autor beleuchtet, wie junge Menschen das Computerspiel als ein Medium benützen, bei dem sie innere Verletzungen und Konflikte nach außen, in virtuelle Welten projizieren und dort zu lösen versuchen, ohne dabei verpflichtende Objektbindungen eingehen zu müssen. Anhand einer Falldarstellung wird exzessives Gaming als adoleszenter Versuch gedeutet, die inneren Konflikte kompromisshaft zwischen progressivem Experimentieren und regressiven Wünschen zu bewältigen.