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Aggressives Verhalten von Kindern und Interventionen auf der elterlichen Paarebene
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Vandenhoeck & Ruprecht
Erziehungsberatungsstellen werden aus den unterschiedlichsten Gründen aufgesucht. Dabei sind... mehr
Aggressives Verhalten von Kindern und Interventionen auf der elterlichen Paarebene
Erziehungsberatungsstellen werden aus den unterschiedlichsten Gründen aufgesucht. Dabei sind Auffälligkeiten in Zusammenhang mit wütendem oder aggressivem Verhalten von Kindern und Jugendlichen gegenüber ihren Geschwistern und Eltern ein in der Praxis häufiges Beratungsthema. Der vorliegende Beitrag betrachtet den Problemkomplex, der rund um Trotz, Wut und Aggression entstehen kann, wenn diese Verhaltensweisen im Übermaß auftreten und von Kindern und deren Eltern als nicht kontrollierbar wahrgenommen werden. Ausgehend von einer entwicklungspsychologischen und systemischen Perspektive wird die Bedeutung solch negativer Affekte innerhalb des Familiensystems herausgearbeitet. Die Autoren analysieren den Zusammenhang der Symptomatik mit häufigen Konflikten zwischen Eltern auf der Paarebene: In zahlreichen Studien werden destruktive und ungelöste interparentale Konflikte mit kindlichen Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung gebracht. Eine entscheidende Rolle spielen hierbei so genannte „Spill-over“-Effekte. Das Kind wird deshalb mit seinen Auffälligkeiten aus einer systemischen Perspektive heraus als Symptomträger betrachtet, wodurch sich der Fokus in der Beratungsarbeit gleichgewichtet auf das Interaktionsgeschehen zwischen den Eltern verlagert. Gelingt es den Eltern im Prozess, ihre Konflikte konstruktiv zu lösen, reduzieren sich typischerweise die kindlichen Verhaltensauffälligkeiten. Anhand einer Fallvignette wird dieses Vorgehen verdeutlicht.