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Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter (OPD-KJ): die Achsen im Verlauf von analytischer Kinder- und Jugendpsychotherapie
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Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter (OPD-KJ): die Achsen im Verlauf von analytischer Kinder- und Jugendpsychotherapie

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Vandenhoeck & Ruprecht
Die Wirksamkeit psychoanalytischer Therapieansätze ist im Hinblick auf die Reduktion der... mehr
Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter (OPD-KJ): die Achsen im Verlauf von analytischer Kinder- und Jugendpsychotherapie
Die Wirksamkeit psychoanalytischer Therapieansätze ist im Hinblick auf die Reduktion der Symptomatik mittlerweile belegt. Inwieweit sich im Lauf einer analytischen Therapie neben der Symptomatik auch komplexe psychoanalytische Konstrukte wie das Strukturniveau, der affektive Selbstbezug und die intrapsychischen Konflikte verändern, ist bislang wenig empirisch beforscht. Die vorliegende Studie betrachtet die mittels der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik im Kindes- und Jugendalter (OPD-KJ) erfassten psychodynamischen Konstrukte Struktur, Beziehung und Konflikt im Therapieverlauf sowie im Zusammenhang zum Therapieerfolg. Des Weiteren wird die OPD-KJ-Achse Behandlungsvoraussetzungen als Prädiktor für den Therapieerfolg betrachtet. Im Rahmen einer Studie zur Wirksamkeit psychoanalytischer Therapien wurden die OPD-KJ sowie die Beeinträchtigungsschwere durch 16 Therapeuten an 146 Patienten zu Therapiebeginn und -ende erhoben. Struktur, Beziehung, und Konflikt verbesserten sich signifikant positiv zwischen Therapiebeginn und -ende. Der Therapieerfolg wurde prädiktiv vorhergesagt durch die kommunikativen Fähigkeiten, einen positiven Selbstbezug und einen gering ausgeprägten wichtigsten Konflikt jeweils zu Therapiebeginn als auch die Verbesserung im Verlauf der Therapie. Von den Behandlungsvoraussetzungen waren lediglich der subjektive Schweregrad der psychischen Beeinträchtigung sowie die intrapsychischen Ressourcen prädiktiv für den Therapieerfolg. Durch analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie verbessern sich im Therapeutenurteil zentrale psychoanalytische Konstrukte wie das Strukturniveau, der affektive Selbstbezug sowie die klinische Bedeutsamkeit intrapsychischer Konflikte
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