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»Ich wollte nicht, dass die Familie zusammenbricht« – Schweigen und Sprechen über sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend
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»Ich wollte nicht, dass die Familie zusammenbricht« – Schweigen und Sprechen über sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend

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20 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht
Der Artikel präsentiert erste Ergebnisse einer Interviewstudie mit 44 Frauen und 14 Männern... mehr
»Ich wollte nicht, dass die Familie zusammenbricht« – Schweigen und Sprechen über sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend
Der Artikel präsentiert erste Ergebnisse einer Interviewstudie mit 44 Frauen und 14 Männern zwischen 25 und 65 Jahren, die in Kindheit und Jugend sexualisierte Gewalt erlebten. LeitendeForschungsfrage war: Welche Motive führen dazu, dass Betroffene über das Gewalterleben schweigen, und wie wird der Entschluss getroffen, darüber zu sprechen. Die Untersuchung zeigt, dass Schweigen und Sprechen interaktive Prozessezwischen den Betroffenen, ihrem sozialen Umfeld und dem öffentlichen Diskurs sind. Analysiert werden die Rolle von Wünschen nach Schutz, nach Normalität sowie die Bedeutung desAufrechterhaltens bestehender Bindungen und Lebensverhältnisse. Wichtiges Ergebnis ist die Heterogenität der individuellen Entscheidungen und die Bedeutung von Ressourcen wie z.B. über Information zu verfügen, eine Vertrauenspersonzu haben oder die Fähigkeit, über Sexualität und Gewalt sprechen zu können.