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Klassische Individualpsychologie und inklusive Pädagogik: Anregungspotentiale, produktive Unzeitgemäßheit und die Notwendigkeit zur Kritik
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Klassische Individualpsychologie und inklusive Pädagogik: Anregungspotentiale, produktive Unzeitgemäßheit und die Notwendigkeit zur Kritik

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Vandenhoeck & Ruprecht
Der Beitrag fragt danach, welche zentralen Impulse die klassische Individualpsychologie im... mehr
Klassische Individualpsychologie und inklusive Pädagogik: Anregungspotentiale, produktive Unzeitgemäßheit und die Notwendigkeit zur Kritik
Der Beitrag fragt danach, welche zentralen Impulse die klassische Individualpsychologie im Hinblick auf die Entwicklung eines kritischen Inklusionskonzepts beinhaltet, das die Analyse von sozialen Exklusionsdynamiken miteinschließt. Ausgehend von der Prämisse, dass das Spannungsverhältnis von Inklusion und Exklusion heute ein universales gesellschaftliches Problem darstellt, wird hierbei zuvorderst auf pädagogische Herausforderungen fokussiert. In insgesamt drei Reflexionsschritten bemüht sich der Autor um eine Aktualisierung des Adler’schen Ansatzes; zugleich wird aufzuzeigen versucht, anwelchen Punkten eine Ergänzung und/oder kritische Betrachtung notwendig ist. Die Argumentationen konzentrieren sich in diesem Kontext auf die von Adler miteinander verknüpften Ebenen der Enthüllungs- und Ermutigungsarbeit – als anschlussfähige Bezugstheorien, mithilfe derer die zuvor genannten Aufgaben bewältigt werden können, fungieren indessen die relationale Kultursoziologie Pierre Bourdieus sowie anerkennungstheoretische Ansätze aus dem Umfeld der jüngeren Kritischen Theorie. Im direkten Anschluss an jene metatheoretischen Überlegungen werden am Ende Hypothesenformuliert, welche das Verhältnis von Individualpsychologie und inklusiver Pädagogik unter kritisch-konstruktiven Vorzeichen bestimmen und Perspektiven für die weitere (Reflexions-)Arbeit eröffnen.