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Mentalisierung und Theory of Mind
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Vandenhoeck & Ruprecht
Sowohl die Mentalisierung wie auch die Theory of Mind bezeichnen Aspekte der Metakognition.... mehr
Mentalisierung und Theory of Mind
Sowohl die Mentalisierung wie auch die Theory of Mind bezeichnen Aspekte der Metakognition. Während die Mentalisierung auf die Reflexion affektiver mentaler Zustände fokussiert, stehen im Zentrum der Theory of Mind epistemische Zustände wie Glauben, Intentionen und Überzeugungen. Sowohl in Bezug auf die Entwicklung der Mentalisierungsfähigkeit wie auch der Theory of Mind hat man Geschlechtsunterschiede feststellen können. Allerdings ist die Datenlage dünn und die Befunde uneinheitlich. In einer eigenen Studie interessierte der Vergleich zwischen der frühen Kompetenz in der Metakognition (getestet mit einer False-Belief-Aufgabe zweiter Ordnung) und Erzählkompetenzen von Kindergartenkindern. Die Resultate zeigen, dass diejenigen Kinder, die den Theory of Mind-Test bestanden hatten, sich mehr auf den Konflikt der Erzählung einließen und damit weniger so genannte narrative Vermeidung zu finden war. Allerdings fand sich dieser Unterschiede nur bei den Mädchen, nicht aber den Jungen. Das genaue Verstehen von Entwicklungsunterschieden bei der Metakognition zwischen den Geschlechtern könnte wichtiges Grundlagenwissen für eine mentalisierungsbasierte Therapie mit Kindern liefern.