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Auswirkungen von strukturellen Interventionen auf wiederholte kritische Ereignisse in der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie
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Auswirkungen von strukturellen Interventionen auf wiederholte kritische Ereignisse in der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie

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Vandenhoeck & Ruprecht
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Auswirkungen von strukturellen Interventionen auf wiederholte kritische Ereignisse in der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie
Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, den Einfluss von strukturellen Interventionen innerhalb der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie – Umstellung von Stations- und Behandlungskonzept, Behandlungs- und Krisenvereinbarungen, gestuftes Krisenmanagement, Deeskalationsschulungen, Qualitätskontrolle – auf die Auftretenshäufigkeiten von wiederholten kritischen Ereignissen sowie die Anwendung von deeskalativen und freiheitsentziehenden Maßnahmen zu untersuchen. Die Untersuchung erfolgte in den Jahren 2007 und 2011, zwischen denen die strukturellen Interventionen etabliert wurden. Die Studie umfasste 74 Berichte kritischer Ereignisse von 51 Kindern und Jugendlichen, die in diesen Jahren mindestens einmal in stationärer oder teilstationärer Behandlung waren. Eingeschlossen wurden aggressive und selbstverletzende Ereignisse sowie Entweichungen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass strukturelle Interventionen zu einer Reduktion von wiederholten kritischen Ereignissen und einer verringerten Anwendung von freiheitsentziehenden Maßnahmen führen können. Die qualitative Auswertung weist auf eine Änderung der Krisenbewältigungskultur hin.