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Dynamische Spielverfassung als Voraussetzung für den Umgang mit Nicht-Wissen
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Dynamische Spielverfassung als Voraussetzung für den Umgang mit Nicht-Wissen

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Vandenhoeck & Ruprecht
Mit der »freien« musikalischen Improvisation nutzt die Musiktherapie eine Handlungsform, die das... mehr
Dynamische Spielverfassung als Voraussetzung für den Umgang mit Nicht-Wissen
Mit der »freien« musikalischen Improvisation nutzt die Musiktherapie eine Handlungsform, die das Unvorhergesehene, die Unplanbarkeit zum Programm macht. Dies erfordert (und fördert) die Fähigkeit, mit Ungewissheit konstruktiv umzugehen (negative capability), Offenheit für das Sich-Ereignende und Prozess-Vertrauen zu gewinnen. Als eine zentrale Kompetenz von Musiktherapeuten wird damit die Fähigkeit, zu spielen bzw. sich in dynamische Spielverfassungen zu bringen, herausgestellt. Neben einigen historischen Beispielen für diese Haltung des spielerischenNicht-Wissens (Sokrates, Leonardo da Vinci, Kleist), werden gegenwärtige Autoren angeführt, die für die Lösung komplexer professioneller Problemlagen das Fakten- und Methodenwissenoft als nicht hinreichend erachten und andere – z. B. spielerische, künstlerische – Wege zum Umgang mit Ungewissheit und Komplexität beschreiben.