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Frühe Hilfen zwischen Prävention und Kinderschutz
Zeitschriftenartikel

Frühe Hilfen zwischen Prävention und Kinderschutz

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10 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht
Der Kinderschutz bewegt sich immer im Spannungsfeldzwischen Hilfe und Kontrolle. Ein Helfen ohne... mehr
Frühe Hilfen zwischen Prävention und Kinderschutz
Der Kinderschutz bewegt sich immer im Spannungsfeldzwischen Hilfe und Kontrolle. Ein Helfen ohne Risiko gibt es bei Kindeswohlgefährdungen nicht. Die »Frühen Hilfen« sind in einer Zeit entwickelt worden, als über den Kinderschutz kontrovers diskutiert und der Kontrollaspekt deutlich stärker betont wurde, weil trotz laufender Hilfen – quasi unter den Augen des Staates – Kinder zu Tode gekommen waren. Die Frühen Hilfen sind in den letzten zehn Jahren rasant ausgebaut, begrifflich präzisiert und gesetzlich geregelt worden. Eine Schlüsselrolle nehmen dabei die Familienhebammen ein. Viele Fachkräfte verbinden mit den Frühen Hilfen den Gedanken primärer und sekundärer Prävention. Teilweise werden sie als Gegenkonzept zum »intervenierenden« Kinderschutz betrachtet. Die Frühen Hilfen weisen aber trotz ihrer präventiven Grundausrichtung immereinen Doppelcharakter auf: Auch sie bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Hilfe und Kontrolle. Es ist deshalb notwendig, die präventiven und die intervenierenden Ansätze des Kinderschutzes zu einem Gesamtkonzept Kinderschutzweiterzuentwickeln und dabei für Rollenklarheit zu sorgen.