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Das Selbstkonzept von Patienten mit sozialer Angststörung:Ausprägung und Veränderung durch Psychotherapie
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Das Selbstkonzept von Patienten mit sozialer Angststörung:Ausprägung und Veränderung durch Psychotherapie

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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Untersucht wurde, ob sich das Selbstkonzept von Patienten mit sozialer... mehr
Das Selbstkonzept von Patienten mit sozialer Angststörung:Ausprägung und Veränderung durch Psychotherapie
Fragestellung: Untersucht wurde, ob sich das Selbstkonzept von Patienten mit sozialer Angststörung signifikant von dem der Allgemeinbevölkerung unterscheidet, inwiefern es sich durch Psychotherapie verändert und welcher Zusammenhang zwischen den Veränderungen von Selbstkonzept und sozialer Angst besteht.Methode: Bei N = 86 Patienten mit sozialer Angststörung wurde das Selbstkonzept mit den Frankfurter-Selbstkonzeptskalen (FSKN; Deusinger 1986) untersucht. Die Patienten wurdenmit manualisierter kognitiver (CT) oder psychodynamischer (PDT) Kurzzeittherapie behandelt. Die Kernsymptomatik wurde mit der Liebowitz-Soziale-Angst-Skala (Stangier u.Heidenreich2004) sowie dem Soziale-Phobie-und-Angst-Inventar (Fydrich 2002) vor und nach Therapie erfasst. Ergebnisse: Die Patienten wiesen auf allen Skalen der FSKN ein signifikant negativeres Selbstkonzept auf als die Normpopulation (alle p < 0.001). Ihr Selbstkonzept verbesserte sich signifikant durch die Kurzzeittherapie (alle p < 0.01), wobei sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Therapieverfahren fanden. Die Verbesserung des Selbstkonzepts ging mit einer Reduktion der sozialängstlichen Symptomatik einher. Diskussion: Die Ergebnisse belegen die Bedeutsamkeit des Selbstkonzepts bei sozialer Angststörung und dessen Veränderbarkeit durch Kurzzeittherapie.
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