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Das Medienhelden-Programm zur Förderung von Medienkompetenz und Prävention von Cybermobbing: Konzept und Ergebnisse aus der Evaluation
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Das Medienhelden-Programm zur Förderung von Medienkompetenz und Prävention von Cybermobbing: Konzept und Ergebnisse aus der Evaluation

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Vandenhoeck & Ruprecht
Das manualisierte Medienhelden-Programm (Schultze-Krumbholz, Zagorscak, Siebenbrock, Scheithauer,... mehr
Das Medienhelden-Programm zur Förderung von Medienkompetenz und Prävention von Cybermobbing: Konzept und Ergebnisse aus der Evaluation
Das manualisierte Medienhelden-Programm (Schultze-Krumbholz, Zagorscak, Siebenbrock, Scheithauer, 2012) wird im Schulkontext in einer von zwei verschiedenen Versionen durchgeführt: entweder als 10-wöchiges, unterrichtsbegleitendes Programm (Curriculum; IGL) oder als eintägiger Projekttag mit komprimierten Inhalten der Langversion (IGK). In aufeinander aufbauenden Schritten lernen Schüler und Schülerinnen anhand kognitiv-behavioraler Methoden beispielsweise, was genau Cybermobbing ist, welche Auswirkungen es auf Betroffene hat, wie man sich im Internet generell schützen kann und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, wenn Cybermobbing bereits aufgetreten ist. Im vorliegenden Beitrag werden das Programm und ausgewählte Ergebnisse einer kontrollierten, Prä-Follow-Up-Evaluationsstudie mit 570 Jugendlichen (NKontrollgruppe = 289, NIGK = 98 und NIGL = 183), aus einer integrierten Sekundarschule und vier Gymnasien aus einer deutschen Großstadt dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass im Vergleich zur Kontrollgruppe in beiden Interventionsgruppen (Projekttag, Curriculum) das Ausmaß an Cybermobbing zurückging, während gleichzeitig ein Zuwachs bei sozialen Kompetenzen, Selbstwert und subjektiver Gesundheit zu verzeichnen war. Diese Effekte waren bei der Curriculum-Interventionsgruppe stärker ausgeprägt. Für die Kontrollgruppe zeigte sich ein umgekehrtes Muster: eine Verschlechterung von Cybermobbing und Empathie, und keine Veränderung von Perspektivenübernahme, Selbstwert und subjektiver Gesundheit. Das Programm zeigt sowohl präventive als auch interventive Effekte.
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