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Zur Unteilbarkeit von Kinder- und Erwachsenenpsychoanalyse
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Zur Unteilbarkeit von Kinder- und Erwachsenenpsychoanalyse

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Vandenhoeck & Ruprecht
Der Beitrag beinhaltet zwei überarbeitete Impulsreferate, die am 07.12.2012 anlässlich eines... mehr
Zur Unteilbarkeit von Kinder- und Erwachsenenpsychoanalyse
Der Beitrag beinhaltet zwei überarbeitete Impulsreferate, die am 07.12.2012 anlässlich eines Vortrags von Jutta Menzel mit dem Titel »Einheit in der Differenz« im Rahmen der Veranstaltung »Erwachsenen- und Kinderpsychotherapeuten im Gespräch« am Alfred Adler Institut München gehalten wurden. Anhand eines Rückblicks in die ersten Jahrzehnte von Psychoanalyse und Individualpsychologie soll im 1. Teil gezeigt werden, dass sich viele der frühen Tiefenpsychologen bis zum 2. Weltkrieg auchfür die Behandlung von Kindern und Jugendlichen interessierten. Andererseits behandelten die Pioniere der Kinderanalyse meist auch Erwachsene, waren teilweise als Lehranalytiker tätig und trugen Wesentliches zum theoretischen Reichtum unserer Disziplin bei. Analytische Erwachsenen-, Kinder undJugendlichenpsychotherapie bilden eine Einheit, nicht nur historisch und theoretisch, sondern auch die therapeutische Haltung betreffend, was im 2. Teil erläutert werden soll. Egal wie alt ein Patient ist, in jedem Fall geht es darum, mit welchen Ausdrucksmitteln auch immer, »an der Seele des anderen zu landen«. Eine Trennung der beiden Berufe, wie im deutschen Psychotherapeutengesetz festgeschrieben, hängt mit berufspolitischen Entwicklungen der Nachkriegszeit zusammen und hat für Patienten und Therapeuten sicher auch deutliche Vorteile, widerspricht aber weitgehend psychoanalytischerund v.a. auch individualpsychologischer Theorie und Praxis.