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Dialog und Vielstimmigkeit: Martin Buber und Michail Bachtin Gruppenanalyse und Dialogphilosophie Teil 1: Martin Buber
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Dialog und Vielstimmigkeit: Martin Buber und Michail Bachtin Gruppenanalyse und Dialogphilosophie Teil 1: Martin Buber

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Vandenhoeck & Ruprecht
Im Zusammenhang mit der intersubjektiven Wende ist sowohl in der Psychoanalyse als auch in der... mehr
Dialog und Vielstimmigkeit: Martin Buber und Michail Bachtin Gruppenanalyse und Dialogphilosophie Teil 1: Martin Buber
Im Zusammenhang mit der intersubjektiven Wende ist sowohl in der Psychoanalyse als auch in der Gruppenanalyse das Interesse an der Dialogphilosophie deutlich angestiegen. In der Rezeption bleiben aber die wichtigsten Repräsentanten dieser philosophischen Richtung – Martin Buber und Michail Bachtin – bisher voneinander isoliert. Eine Rekonstruktion der deutsch-jüdisch-russischen Kontinuität der Dialogphilosophie ist jedoch von aktueller Bedeutung für die Grundlagenprobleme der Gruppenanalyse. Diese verfügt bis heute nicht über einen Dialogbegriff, der der Spezifik ihrer praktischen Erfahrung gerecht wird. Im vorliegenden Artikel wird der mögliche Beitrag, den das dialogphilosophische Denken bei der Entwicklung eines solchen Begriffs leisten kann, ausführlich zur Diskussion gestellt. Dabei steht im ersten Teil das Werk Martin Bubers im Vordergrund, das im Kontext der neueren Forschung zum Gegenwartsmoment und zur Mentalisierung erörtert wird. Bubers Dialogbegriff erweist sich für die Gruppenanalyse als nur eingeschränkt brauchbar, weil sein Denken auf die singuläre dialogische Situation und das isolierte Ich als Ausgangspunkt der dialogischen Begegnung fixiert bleibt. Im zweiten Teil sollen dann am Werk von Michail Bachtin Möglichkeiten aufgezeigt werden, diese Fixierungen zu überwinden.