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Traurig, besorgt und ängstlich: Depression und Angststörungen im Vorschulalter – Befunde zu Relevanz, Symptomatik und Beeinträchtigungen
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Traurig, besorgt und ängstlich: Depression und Angststörungen im Vorschulalter – Befunde zu Relevanz, Symptomatik und Beeinträchtigungen

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Vandenhoeck & Ruprecht
In der vorliegenden Studie bestand das Ziel darin, die aktuelle Belastung und Beeinträchtigung... mehr
Traurig, besorgt und ängstlich: Depression und Angststörungen im Vorschulalter – Befunde zu Relevanz, Symptomatik und Beeinträchtigungen
In der vorliegenden Studie bestand das Ziel darin, die aktuelle Belastung und Beeinträchtigung von Kindern mit Depressions- und Angststörungen hinsichtlich ihrer Entwicklung und ihres familiären Umfelds im Vergleich zu Kindern ohne psychische Störungen zu untersuchen. Aus den Ergebnissen sollen Schlussfolgerungen für den Umgang mit klinischen Störungen im Vorschulalter abgeleitet werden. Internalisierende Symptome/Störungen wurden dimensional mit dem Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ; Multi-Informanten-Ansatz) und kategorial mit dem Preschool Age Psychiatric Assessment (PAPA) erhoben. Die Stichprobe bestand aus n = 93 Kindern mit reinen Angststörungen, n = 20 Kindern mit Depressions- und Angststörungen und n = 42 Kindern mit subklinischen Depressionssymptomen und Angststörungen sowie n = 76 Kindern ohne psychische Störungen. Zunächst wurde die Stabilität der Symptome sowie die Übereinstimmung zwischen den verschiedenen Informanten überprüft, die sich als höher zwischen Müttern und Vätern als zwischen Eltern und Erzieher/innen erwies. Mütter und Väter gaben im Vergleich zu Erzieher/innen mehr internalisierende Symptome an. Bezüglich Gesamtbeeinträchtigung, Familienadversität und Familienklima sowie mütterlicher Psychopathologie sind Kinder mit Depression und zusätzlichen Angststörungen am höchsten belastet. Es zeigten sich keine Unterschiede in der Gesamtbeeinträchtigung zwischen Kindern mit reinen Angststörungen und ohne psychische Probleme. Abschließend werden Implikationen für die Praxis diskutiert.