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Bipolare Depression im Kindes- und Jugendalter
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Vandenhoeck & Ruprecht
Die Depression im Rahmen einer bipolaren affektiven Erkrankung stellt eine besondere... mehr
Bipolare Depression im Kindes- und Jugendalter
Die Depression im Rahmen einer bipolaren affektiven Erkrankung stellt eine besondere Herausforderung für die Behandlung und Diagnostik dar. Die Arbeit gibt einen Überblick über die Epidemiologie, Ätiologie, Diagnosestellung, den Verlauf und die Behandlung von bipolarer Depression bei Kindern und Jugendlichen. Betroffene Patienten mit einer bipolaren affektiven Störung werden meist erst spät korrekt diagnostiziert und behandelt. Unipolare und bipolare depressive Episoden lassen sich oft erst im Verlauf unterscheiden. Zudem bieten manische Phasen bei Kindern und Adoleszenten oft ein atypisches Bild und hypomane Phasen werden oftmals nicht als solche wahrgenommen. Häufig liegen Komorbiditäten mit anderen psychiatrischen Erkrankungen vor. Bisher gibt es für den jugendpsychiatrischen Bereich im deutschsprachigen Raum kein einheitliches Instrument zur Diagnostik. Psychotherapeutisch sind Verfahren wie die kognitive Verhaltenstherapie, die Interpersonelle Psychotherapie und die Familien-fokussierte Therapie für Adoleszente vielversprechend. Für die Pharmakotherapie bestehen derzeit noch keine ausreichenden Erfahrungen. Ein besseres Verständnis der Prodromalphase der Erkrankung erscheint von Bedeutung. Eine Verzögerung der notwendigen Therapie kann durch eine engmaschige Zusammenarbeit der verschiedenen Behandlungssysteme, auch im Rahmen von Früherkennungszentren, verringert werden.