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Altersspezifische Effekte am Beginn teilstationärer Jugendhilfemaßnahmen
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Vandenhoeck & Ruprecht
Die vorliegende Studie überprüft am Beginn teilstationärer Jugendhilfemaßnahmen altersspezifische... mehr
Altersspezifische Effekte am Beginn teilstationärer Jugendhilfemaßnahmen
Die vorliegende Studie überprüft am Beginn teilstationärer Jugendhilfemaßnahmen altersspezifische Unterschiede im Bereich emotionaler Probleme, Verhaltensauffälligkeiten sowie Ressourcen. Zudem wurde die Erziehungskompetenz der Eltern erfasst. Eine Stichprobe aus der Jugendhilfe mit N = 126 wurde am Median (10.1 Jahre) geteilt. Daraus resultierten zwei Gruppen: Sechs- bis Zehnjährige vs. Elf- bis Sechzehnjährige. Auffälligkeiten der jüngeren Kinder wurden anhand der Elternversion, bei älteren Kindern und Jugendlichen mittels Selbstbericht des SDQ erfasst. Zur Erhebung der Erziehungskompetenz bearbeiteten die Eltern die DEAPQ-EL-GS. Mit einer multivariaten, einfaktoriellen Varianzanalyse wurden die Werte beider Gruppen im Querschnitt miteinander verglichen. Eltern jüngerer Kinder erreichen signifikant bessere Werte für Erziehungskompetenz. Jüngere Kinder weisen im Vergleich zu älteren jedoch signifikant stärkere Verhaltensprobleme auf. Jüngere Kinder in Jugendhilfemaßnahmen stellen eine besonders belastete Gruppe dar. Um das hohe Maß an Symptombelastungen wirkungsvoll abbauen zu können, sollten die Hilfen in dieser Gruppe spezifisch angepasst werden.