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Was hält Schwangere gesund? Protektive Faktoren für postpartale Depression
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Vandenhoeck & Ruprecht
Fragestellung: Es wird der Einfluss möglicher protektiver Faktoren auf die Entwicklung... mehr
Was hält Schwangere gesund? Protektive Faktoren für postpartale Depression
Fragestellung: Es wird der Einfluss möglicher protektiver Faktoren auf die Entwicklung postpartaler depressiver Beschwerden untersucht. Methode: Mithilfe einer prospektiven Längsschnittstudie wurden 303 Schwangere zu drei Erhebungszeitpunktenuntersucht (T1: 1. Trimenon, T2: 3. Trimenon, T3: 3–5Monate postpartal). Die vorliegenden Analysen betrachten die Messzeitpunkte T1 und T3.Ergebnisse: Das Kohärenzgefühl (SOC-L9, Schumacher et al. 2000) im ersten Trimenon lagim Mittel bei 51.7 (SD = 7.2) und somit signifikant oberhalb einer altersgleichen Normstichprobe. 37 Frauen (15.4 %) wiesen einen Punktwert von 10 oder mehr auf der Edinburgh PostnatalDepression Scale (EPDS, Cox et al. 1987) drei bis fünf Monate postpartal auf. Schwangere, die ein zu diesem Zeitpunkt geplantes und erwünschtes Kind erwarteten, mit ihrer Partnerschaftund ihrem Leben im Allgemeinen zufrieden waren und ein höheres Kohärenzgefühl aufwiesen, hatten nach der Geburt des Kindes ein signifikant erniedrigtes Risiko für das Auftreten einer postpartalen Depression. Im multiplen Regressionsmodell blieb das Kohärenzgefühlals alleiniger signifikanter Prädiktor postpartaler Depression bestehen.Diskussion: Das Kohärenzgefühl zu Beginn der Schwangerschaft ist ein bedeutsamer protektiver Faktor für das Auftreten postpartaler Depressivität.